Wenn Sie einen Onlineshop professionell betreiben, wundern Sie sich irgendwann über die Kaufabbrecher. Sobald es konkret an den Geldbeutel geht, zucken eben doch viele zurück – bis zu 79%, ergab eine Studie der Uni Regensburg. Das muss nicht so bleiben, es gibt Mittel und Wege, die Kaufabbruchquote zu senken und Ihren Online-Umsatz um bis zu 400% zu steigern.
In Zeiten von Preisvergleichsdiensten und scharfen Wettbewerbs entscheiden schon Kleinigkeiten über Kauf oder Kaufabbruch. Neben entgegenkommenden Kommunikationsmöglichkeiten auf allen Kanälen und vertrauenerweckenden Qualitätssiegeln entscheidet das Angebot an Bezahlverfahren erheblich über Ihren Umsatz.
Gängige Bezahlverfahren sind:
Vorkasse
Nachnahme
Rechnung
Kreditkarte
E-Payment-Verfahren
Lastschrift
Am erfolgversprechendsten ist es natürlich, alle Möglichkeiten anzubieten, wobei Kunden Zahlung per Rechnung allen anderen Möglichkeiten vorziehen.
Aus Sicht des Unternehmens bedarf es bei Zahlung per Rechnung oder Lastschrift eines gewissen Vertrauensvorschusses bzw. einer Risikoabwägung. Durch ausgefeilte Adress- und Bonitätsprüfungen kann das Risiko natürlich minimiert werden, Vertrauen in Ihre Kunden zahlt sich jedoch aus.
Wenn nur die Zahlung per Vorkasse möglich ist, brechen 79% der Kunden den Kauf ab und kaufen woanders – Ihr Umsatz liegt also bei nur 21 Euro von 100 € möglichen:
Vorkasse: 79% Kaufabbruch (Umsatz 21 €)
Wenn die Zahlung per Vorkasse und Nachnahme angeboten wird, brechen nur noch 58% der Kunden den Kauf ab und kaufen woanders – Ihr Umsatz liegt also bereits bei 42 € von 100 € möglichen gegenüber 21 Euro bei ausschließlicher Vorkasse: Vorkasse + Nachnahme: 58% Kaufabbruch (Umsatz 42 €, eine Verdoppelung + 100%!)
Für den extrem risikoscheuen Onlineshop empfehlen wir:
Vorkasse + Nachnahme + Kreditkarte + E-Payment-Verfahren: 14% Kaufabbruch (Umsatz 86 €, + 310%!)
Für den Onlineshop, der seinen Kunden vertraut, empfehlen wir:
Vorkasse + Nachnahme + Kreditkarte + E-Payment-Verfahren + Rechnung + Lastschrift: 0% Kaufabbruch (Umsatz 100 €, + 376%!)
Für den Onlineshop, der seinen Kunden vertraut UND auf Unterstützung durch E-Payment-Provider und Kreditkartenabrechnung verzichten möchte:
Vorkasse + Nachnahme + Rechnung + Lastschrift: 4% Kaufabbruch (Umsatz 96 €, eine Steigerung gegenüber ausschließlicher Vorkasse von + 328%!)
Ein Skonto von 3% bei Vorkasse steigert die Zahlung per Vorkasse gegenüber per Rechnung signifikant, auch das eine Möglichkeit, das Ausfallrisiko zu reduzieren.
Ein Gütesiegel wirkt sich in diesem Fall übrigens kaum noch auf die Kaufabbruchquote aus.
Jetzt können Sie sich je nach Risikoaversion und Produktportfolio für eine Variante entscheiden. Wer es genauer wissen möchte, findet die komplette Studie hier:
http://pc53667.uni-regensburg.de/ecl/downloads_ErfolgsfaktorPayment.html



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20. Juli 2008 um 20:06
Ich denke auch, dass die angebotenen Zahlungsarten hier eine große Rolle Spielen. Vor kurzem habe ich mir wieder einen Whiskey online gekauft und der Händler hatte nur Vorkasse oder Nachnahme – na super. Ich habe dem Mann dann versucht zu Erklären, dass er alles anbieten könnte und z. B. auch via http://www.easydebit.de einbinden könnte, aber nix. Man kann die Leute ja nicht zu Ihrem Glück zwingen.
16. März 2009 um 20:50
Update: http://www.easydebit.com hat sich mittlerweile umbenannt in http://www.expercash.de