Growth Hacking – Was ist das?

Growth Hacking - Was ist das?

Durch die technischen Entwicklungen der letzten Jahre und Jahrzehnte, haben sich für Unternehmer eine ganze Fülle an neuen Möglichkeiten ergeben. Viele davon kennt man, manche nicht. In den USA wurde 2010 einer dieser Begriffe erfunden und ist dort schon lange ein Buzzword, das Prognosen zu Folge auch in Europa in den kommenden Jahren an Bedeutungen gewinnen wird. Wir klären Sie auf, was sich hinter dem Begriff verbirgt und zeigen Ihnen erfolgreiche Growth Hacking Aktionen.

Was soll dieses Growth Hacking eigentlich sein?

Tatsächlich ist diese Frage gar nicht mal so leicht zu beantworten. Im Netz tummeln sich verschiedene Definitionen, die mehr oder minder voneinander abweichen. Erfunden wurde der Begriff vor 10 Jahren, um das Aufgabenprofil eines Jobs in einer Stellenausschreibung so genau wie möglich zu beschreiben. Dieser Job hatte eins zum Ziel: Eine große Anzahl von Menschen erreichen und so Wachstum zu generieren. Der Begriff besteht zum einen aus dem englischen Wort Growth für Wachstum und zum anderen aus dem Wort Hacker. Hacker hat im Englischen jedoch mehrere Bedeutungen. Das, was man in Deutschland landläufig als einen Hacker bezeichnet, hat damit eher weniger zu tun. Es geht beim Growth Hacking nicht darum in fremde Systeme einzudringen oder gar Schaden anzurichten.
Der Ursprung des Wortes Hacker bezeichnet einen leidenschaftlichen Tüftler, dessen Metier Technik im Allgemeinen und das Internet im Speziellen ist. Hier wird klar, dass Growth Hacking über technische Kanäle von Menschen mit einem Verständnis für Netzwerke und das World Wide Web betrieben wird.
Growth Hacking bedeutet also Wachstum zu generieren, indem man sich technischer Mittel bedient und über das Netz möglichst viele Menschen erreicht. Um zu verdeutlichen, wie Growth Hacking in der Praxis umgesetzt wird, sind hier drei erfolgreiche Aktionen beschrieben.

Gelungene Beispiele für Growth Hacking

  1. Dropbox:

Der Cloud-Dienst Dropbox versprach seinen Nutzern deren Online-Speicherplatz zu erhöhen, wenn diese ihren Freunden Dropbox empfahlen. Die Aktion ging auf und brachte Dropbox eine große Menge an neuen Usern ein. Mittlerweile wirkt die Aktion weniger spektakulär, da sie Schule gemacht hat und im Netz bei jeder zweiten Anwendung auftaucht.

  1. Hotmail:

Eine weitere Growth Hacking Aktion stammt von dem Mail-Anbieter Hotmail. Innerhalb von nur 6 Monaten konnte Hotmail 1 Million neue User verzeichnen. 5 Wochen später waren es bereits 2 Millionen. Die Aktion war so effektiv wie simpel. Unter jede über Hotmail verschickte Nachricht wurde von Hotmail der Satz „PS I love you. Get your free E-Mail at Hotmail“ gehängt. Der Erfolg steht für sich. Hotmail wurde später an Microsoft verkauft. Damals nutzten rund 12 Millionen User den E-Mail-Dienst.

  1. Facebook und YouTube:

Ebenfalls als Growth Hacking wird die unkomplizierte Einbettung von externen Inhalten auf eigene Seiten bezeichnet. YouTube Videos sind hier ein gutes Beispiel, da sie sich mit wenigen Klicks auf anderen Seiten abspielen lassen. Aber auch der von Facebook eingeführte Like-Button beherzigt das Prinzip und ist auf wahnsinnig vielen Seiten außerhalb von Facebook zu finden.

Für Newsletter zu lokalem Marketing anmelden!

Bleiben Sie immer informiert zu lokalem Marketing, Suchmaschinenoptimierung, Suchmaschinenmarketing, Social Media, Content Marketing, unseren reichweitenstarken Produkten und vielem mehr.

Veröffentlicht von

Simon Schandl
Simon Schandl

Simon Schandl arbeitet bei Greven Medien als Junior Online Marketing Manager. Bevor der gebürtige Bayer seinen Lebensweg nach Köln nahm, hat der studierte Wirtschaftsingenieur als freischaffender Social Media Manager die Kanäle diverser Firmen betreut.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.