6 Tipps für eine erfolgreiche Präsentation

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6 Tipps für eine erfolgreiche Präsentation4. November 2008

Eine gelungene Präsentation vorzuführen, halten viele für knifflig und bekommen meist schon schweißnasse Hände, wenn sie nur daran denken, vor einer Gruppe von kritischen Menschen zu sprechen. Hier sind 6 Tipps für eine erfolgreiche Präsentation.

Eine gelungene Präsentation vorzuführen, halten viele für knifflig und bekommen meist schon schweißnasse Hände, wenn sie nur daran denken, vor einer Gruppe von kritischen Menschen zu sprechen. Hier sind 6 Tipps für eine erfolgreiche Präsentation.


1. Positives Erscheinungsbild
Sie sollten niemals die Wirkung Ihrer Ausstrahlung unterschätzen. Meist zählt der erste Eindruck und beeinflusst den Präsentationserfolg. Wählen Sie vorab passende Kleidung aus. Passen Sie sich dabei etwas an Ihren Zuhörer an. So können Sie bei einer Rede vor einer Gruppe Handwerker in deren Werkstatt gerne auf die Krawatte verzichten. Achten Sie auf ihre Körperhaltung. Stehen Sie gerade und halten Sie eine Präsentation nie im Sitzen, das wirkt unsicher und nicht gerade souverän. Ganz wichtig: Lachen Sie auch mal – das wird Sie gleich viel sympathischer erscheinen lassen.

2. Visualisieren der Präsentation
Bilder sagen mehr als tausend Worte. Es gibt nichts Langweiligeres als einem Redner zuzuhören, der keine weiteren Hilfsmittel verwendet. Bestärken Sie Ihren Vortrag mit Folien oder einer PowerPoint Präsentation. Überladen Sie Ihre Präsentation jedoch nicht mit zu viel Text. Zeigen Sie stattdessen lieber emotionsgeladene Bilder. Wenn Sie Ihr Publikum zum Handeln bewegen wollen, müssen Sie Emotionen wecken können. Achten Sie dabei auf die Kontraste. Ein blaues Bild auf blauem Hintergrund geht leicht unter.

3. Nichts überladen
Ihre Präsentation muss übersichtlich gestaltet sein, jeder verliert die Lust und das Interesse bei einem riesigen, eng geschriebenen Text. Benutzen Sie eine große Schrift und zeigen Sie nicht Ihre ganze Rede. Kaum etwas ist schlimmer, als eine Rede, die man komplett mitlesen kann. Was der Zuschauer sieht und hört darf nicht identisch sein.
Richten Sie sich nach der Pecha Kucha-Methode. Es handelt sich dabei um ein festes Format für eine Powerpoint-Präsentation: 20 Folien à 20 Sekunden, also 6 Minuten und 40 Sekunden insgesamt. Keinesfalls länger.
Verzichten Sie auch auf unnötige Specialeffects. Wir wissen, dass man vieles mit PowerPoint ausgefallen und bunt gestalten kann – es muss aber nicht jeder Effekt in einer Präsentation vorkommen.

4. Ein gelungener Einstieg
Ein gelungener Einstieg ist das A und O. Wie Sie Ihre Rede eröffnen, entscheidet, ob sich das Publikum auch für den Rest interessiert. Beziehen Sie ihr Publikum doch mit ein. Stellen Sie beispielsweise eine Frage, auf der Sie ihre Rede aufbauen können. Oder erzählen Sie etwas Persönliches, eine Anekdote von Ihrem Tag. Beginnen Sie beispielsweise so: “Wenn Sie wüssten was mir heute morgen passiert ist…”.
Sie könnten auch mit einem kleinen Witz, einem Zitat oder einer lustigen Karikatur starten. Damit lockern Sie die Stimmung gleich zu anfangs etwas auf und auch von Ihrer eigenen Nervosität wird etwas verschwinden.

5. Zuhörerorientierung
Orientieren Sie Ihre Rede an der Zielgruppe. Sie müssen Ihre Sprache an die Vorkenntnisse des Zuhörers anpassen. Ein Laie wird Ihre Fremdwörter und Fachbegriffe kaum verstehen und schnell das Interesse verlieren. Ein Profi will sich aber auch nicht mit unnötigen Erklärungen und zu detaillierten Informationen langweilen müssen.

6. Was tun bei einem Blackout
Meist hilft eine gute Vorbereitung um einem Blackout vorzubeugen. Sollten Sie trotzdem den roten Faden verlieren, gilt es nun, dies geschickt und souverän zu überspielen. Falls Sie Ihren Vortrag mit einer PowerPoint Präsentation oder Folien visualisiert haben, hilft es meist zur nächsten Folie überzugehen, um schnell wieder Anschluss zu finden.
Sollte das nichts nutzen und Sie tappen immer noch im Dunkeln, darf man vor allem nicht nervös werden und wild gestikulieren. Man könnte stattdessen die Zeit nutzen, um das bereits erwähnte noch einmal zu wiederholen, oder dem Publikum Zeit für Fragen zu lassen. Ein weiterer guter Trick ist es, sich erst einmal ein Schluck Wasser zu gönnen. Bereits diese wenigen Sekunden können dazu beitragen einen kühlen Kopf zu bekommen und Ihnen auf die Sprünge zu helfen.
Sollte wirklich keine Eselsbrücke mehr helfen, kann man auch ruhig ehrlich dem Publikum gestehen, den Faden verloren zu haben. Dies zeigt Ihrem Publikum, dass Sie genug Selbstbewusstsein haben, sich diesen Fehler einzugestehen. Ihre Zuhörer werden garantiert Verständnis haben.

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