Handwerk und Tourismus – gegenseitig stärken29. April 2009
Vertrauensvolle Kooperationen sind in – nicht nur in Zeiten wie diesen. Sich austauschen, Kompetenzen bündeln, Angebote erweitern und ergänzen – je mehr Partner, desto mehr Chancen. Dabei hilft es, mit völlig freiem Kopf neu zu denken und z.B. Handwerk und Tourismus zusammenzubringen.
Vertrauensvolle Kooperationen sind in – nicht nur in Zeiten wie diesen. Sich austauschen, Kompetenzen bündeln, Angebote erweitern und ergänzen – je mehr Partner, desto mehr Chancen. Dabei hilft es, mit völlig freiem Kopf neu zu denken und z.B. Handwerk und Tourismus zusammenzubringen.
Das Reiseland Deutschland ist ja immer mehr gefragt, es ist trendy, die gelebte Kultur in den Regionen Deutschlands zu erfahren. So zeigen gelungene Praxisbeispiele wie die Ferienstraße “Handwerk erleben” in der Oberlausitz, das Projekt “Genussregion Oberfranken” oder die “Glasstraße” im Bayerischen Wald die Vielfalt und den Ideenreichtum bestehender Projekte. Das Projekt “Bierland Oberfranken” (http://www.bierland-oberfranken.de) wird sogar von der EU gefördert, und stellt gleich in 9 Sprachen die Region und über 1000 Biere von 200 regionalen Brauereien vor. Ein weiteres schönes Beispiel ist die Biosphärenregion Bliesgau (http://www.biosphaere-bliesgau.de) mit einem Konzept rund um regionale Produkte wie Brot, Apfelsaft, Milch und Möbel aus heimischem FSC-zertifiziertem Holz. Und im September findet in Aachen der 33. Europamarkt der Kunsthandwerker statt mit über 350 Ausstellern des gestaltenden Handwerks – auch das ein Publikumsmagnet.
Das sind die Vorbilder, aber es geht ja darum, neue Impulse mit neuen Ideen zu setzen. Handwerkserzeugnisse mit Techniken des 18. Jahrhunderts sind sicherlich sehr schön anzusehen, im 21. Jahrhundert hat sich aber auch das Handwerk weiterentwickelt, z.B. in der Umwelttechnik. Ein Konzept-Beispiel für eine neue regionale Wertschöpfungskette findet sich hier: http://www.leaderplus.de/leaderplus/download.cfm?uuid=000B1857C2C31815BC666521C0A8D816
Zur Finanzierung von Konzeptstudien, Kooperationsplattformen und Marketingmaßnahmen können gegebenenfalls Fördermittel beantragt werden. Europäische Union, Bund und Länder haben verschiedene Programme eingerichtet, die auch für den Themenkomplex von Handwerk und Tourismus in Anspruch genommen werden können. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat ein umfangreiches Internetangebot “Handwerk und Tourismus” entwickelt.
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