Wenn die Kundschaft ins Internet abwandert5. Juni 2008
Die zentrale Frage jedes Marketingtreibenden lautet: Wer sind meine potentiellen Kunden und wie spreche ich sie möglichst zielführend an! Eine neue US-amerikanische Studie hat nun herausgefunden, dass Unternehmen, die das Internet ausklammern, auf Dauer keine Chance mehr am Markt haben.
Das Internet hat das Konsumentenverhalten bereits jetzt radikal verändert: In Online-Communities und Blogs kann man diese Tatsache in Echtzeit nachvollziehen. Kunden beraten sich untereinander, diskutieren Vor- und Nachteile von Produkten und Dienstleistungen und beeinflussen sich so gegenseitig. Als Unternehmen sollten Sie dies für sich nutzen. Wichtig ist es, das Medienverhalten seiner Kundschaft genau zu kennen, so eines der Ergebnisse der US-Studie der globalen Strategieberatung Booz Allen Hamilton, die über 250 internationale Marketingverantwortliche befragt hat. Wo sind die Communities, die für meine Produkte und Dienstleistungen interessant sind? Kann unser Unternehmen durch eigene Blogs an potentielle Kunden herankommen? Ziel muss immer der direkte Dialog mit dem Kunden sein. In der Praxis kann das so aussehen: Ein Blumenhändler beispielsweise kann sich überlegen, wie er durch das Internet in einen direkten Dialog mit seinen Kunden kommt: Gibt es in der Region Blogs, die sich mit z.B. mit Festdekorationen, mit Geschenkideen, mit kreativen Betätigungen, mit Grabdekorationen etc. beschäftigen? Gibt es Internetseiten, die besonders für Kunden von Blumengeschäften interessant sind (Gartenbesitzer, Friedhofsbesucher, Dekorationsfans etc.) und wo gezielt Werbung für das Unternehmen geschaltet werden kann?
Auch das Schalten sog. Adwords bei Suchmaschinen wie Google, Yahoo oder suchen.de lässt sich durch die rein erfolgsbezogene Vergütung gut rechnen – kann aber auch viel Arbeit machen und geht nicht ohne Knowhow.
Frau Schultzky, Leiterin der auf Online-Marketing spezialisierten Agentur adora-media.de, schildert ihr Erfolgsrezept: “Innerhalb kürzester Zeit sehen Sie, wie neue Interessenten Ihre Internetseite aufsuchen. Ab da optimieren wir beständig den Besucherstrom und maximieren Ihr Marketinginvestment.”
Das Fazit der Studie lautet: Marketingentscheider, die den Anschluss nicht verlieren wollen, müssen ihre Kompetenzen und Kapazitäten im Bereich digitale Medien zügig stärken. Denn Marken, die digitale Kanäle nicht intensiv nutzen, haben über kurz oder lang keine Chance, für medial emanzipierte Verbraucher attraktiv zu bleiben.
Weitere Informationen:
www.adora-media.de
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