Alternativen zu Google Analytics

Alternativen zu Google Analytics

Google Analytics ist das verbreitetste Analyse-Tool, wenn es um die Erfassung des Traffics einer Webseite geht. Doch es gibt auch Alternativen zu dem Angebot des Suchmaschinenbetreibers. Wir zeigen Ihnen, welche Ausweichmöglichkeiten Sie haben und was diese Alternativen leisten können.

Piwik:

Dieses Tool ist das zweit meistgenutzte Werkzeug hinter Google Analytics. Ein großer Vorteil von Piwik ist, dass alle Daten auf Ihrem eigenen Server gespeichert werden und nicht auf einem externen System. Die Open Source Anwendung ist kostenlos, bietet jedoch keine so präzisen Analyse-Tools, wie Google es tut. Das zeigt sich vor allem bei der Geolokalisierung, also der Standortsbestimmung der Zugriffe auf Ihre Seite.

Etracker:

Etracker ist ein kostenpflichtiges Werkzeug zur Analyse Ihres Website-Traffics. Die Preise der Software variieren, wobei die günstigste Variante für 19 € im Monat zu bekommen ist. Für dieses Geld werden Ihnen interessante Werkzeuge an die Hand gegeben, wie eine Live-Tracker, ein Maustracking oder eine Klickpfad-Analyse. Diese Features ermöglichen es Ihnen das Verhalten Ihrer Besucher zu analysieren und daraus wichtige Schlüsse zu ziehen. Außerdem bietet Etracker dieMöglichkeite über eine AdWords-Schnittstelle bereits bestehende Kampagnen zu integrieren.

Open Web Analytics:

Ein weiteres Tool, dass mit Google Analytics durchaus konkurrieren kann, ist Open Web Analytics. Prinzipiell bietet dieses kostenlose Tool Ihnen so ziemlich alles, was Ihnen von Google auch geboten wird. Zusätzlich gibt es ein interessantes Feature an. Die Visualisierung des Userverhaltens kann mit diesem Tool durch eine HeatMap veranschaulicht werden, d.h. die Regionen, die von Ihren Kunden besonders oft angeklickt werden, sind farblich von anderen Regionen Ihrer Seite abgehoben.

Mint:

Bei Mint haben sich die Entwickler auf eine einfache Bedienung konzentriert. Einfachheit herrscht auch bei dem Bezahlsystem vor. Nutzer von Mint bezahlen eine einmalige Gebühr von 30 US – Dollar. Einzige Ausnahme stellen manche Updates dar, die der Nutzer beim Aufstocken seines Systems bezahlen muss. Der Fokus bei Mint liegt darauf Ihre Webpräsenz in Zahlen darzustellen. Hierzu werden sowohl die Page Views, also die Aufrufe der Seite im Allgemeinen, als auch die Unterscheidung von Uniqueusern und wiederkehrende Benutzer berücksichtigt.

Mixpanel:

Eine weitere sehr beliebte Alternative zu Google Analytics ist Mixpaner. Die „Reise des Kunden“ (Customer Journey) kann mithilfe von Mixpanel nachverfolgt werden. Dieses Vorgehen kann Ihnen verdeutlichen, wo Ihre Seite noch optimiert werden muss, um dem Kunden zum Kauf zu bringen. Außerdem wird bei dieser Anwendung sehr viel wert darauf gelegt, dass die Auswertungsabfragen vereinfacht und automatisiert werden können, so dass Sie sich nicht mit komplizierten Abfragen herumschlagen müssen, sondern das herausfinden, was Sie interessiert. Mixpanel ist eine kostenpflichtiges Tool, dessen Preis sich an der Art des Unternehmens orientiert. Dieses Tool wird sowohl von Amazon, eBay, Dropbox als auch von WordPress und Kickstarter benutzt.

Adobe Web Analytics:

Adobe ist vor Allem für seine Lese- Bildverarbeitungs- und Filmschnittprogramme bekannt. Doch auch von Adobe gibt es eine Analytics Tool, dass sich durch eine intuitive Handhabung und benutzerfreundliche Oberfläche hervorhebt. Leider kann man zu den Preisen der Software keine genauen Angaben machen, da Adobe nur auf individuelle Preisanfragen reagiert.

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Veröffentlicht von

Kathleen Oswald
Kathleen Oswald

Kathleen Oswald ist Leiterin Marketing/Kommunikation bei Greven Medien und verantwortet u.a. den kommunikativen Auftritt des Unternehmens nach innen und außen. Zuvor war sie im Bereich Marketing in verschiedenen Einzelhandelsunternehmen in Berlin und Frankfurt a. Main beschäftigt. Sie bringt insgesamt über 19 Jahre Erfahrung in allen Bereichen des Marketings mit.

2 Kommentare zu „Alternativen zu Google Analytics“

  1. Moin Kathleen, vielen Dank für den klasse Post, von Mint habe ich seit Jahren nichts mehr gehört oder gelesen. Was ist mit woopra?
    Im Übrigen hat siche ien Tippfehler eingeschlichen: Im Abschnitt „Open Web Analytics“ soll es statt AdWords sicherlich Analytics heißen […]Ein weiteres Tool, dass mit AdWords durchaus konkurrieren kann, ist Open Web Analytics[…]

  2. Hallo Arne,

    erstmal vielen Dank für dein Lob :). Es ist mir tatsächlich ein Fehler eingeschlichen. AdWords hat hier wirklich nichts verloren. Ich habe es gleich mal korrigiert.
    Woopra ist sicherlich auch ein gutes Analysetool, stimmt. Nächstes Mal ist es mit Sicherheit dabei.

    Viele Grüße
    Kathleen Oswald

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