Content statt Linkkauf – Was Ihrem Ranking wirklich nutzt

Content statt Linkkauf Was Ihrem Ranking wirklich nutztThoughtful male person looking to the laptop screen while sitting at the desk.

Der Kauf und Handel mit Verlinkungen gehört zu den ältesten und umstrittensten SEO-Praktiken überhaupt. Lange Zeit konnte man damit sein Suchmaschinenranking wesentlich verbessern. Jedoch versuchen Google und Co. auch schon mindestens genauso lange mit Hilfe von Algorithmen dagegen vorzugehen. Wer erwischt wird, riskiert eine Abwertung und damit bares Geld.

 

Was ist Content Marketing?

Beim Content Marketing geht es grundsätzlich darum, potentielle Kunden mit hochwertigen Informationen zu versorgen. Bestenfalls erreicht man damit:

  • eine optimale Beratung während des Kaufentscheidungsprozesses und eine damit einhergehende Steigerung seiner Verkäufe
  • eine Bindung von Kunden durch weiterführende Informationen zu Produkt und Branche nach dem Kauf
  • Reputation als Experte auf dem eigenen Fachgebiet und die Abgrenzung zu Wettbewerbern

Folgende Vorteile resultieren aus diesen qualitativen Kernanliegen:

  • Keyword relevanter Content verbessert das Google Ranking und damit den Traffic auf den eigenen Seiten
  • Hochwertige Inhalte sorgen für Erwähnungen und Links von anderen Webseiten mit ähnlichem Content

 

Backlinks

Eines der hochwertigsten Gütesiegel für Inhalte sind sogenannte Backlinks, also Verlinkungen von anderen Seiten auf das eigene Angebot. Wenn andere Webseitenbetreiber Inhalte verlinken, dann spricht das in Googles Augen für deren Relevanz, Authentizität und Beliebtheit. Dabei zählen vor allem zwei Dinge:

  • Quantität: Je mehr Links auf die eigene Seite generiert werden, desto größere Auswirkungen hat das auch auf das Ranking.
  • Qualität: Je frequentierter und wichtiger die linkgebende Seite ist, desto besser wirkt sich das auf die Platzierung der eigenen Seite aus. Besonders wenn Backlinks von Plattformen mit fachlich verwandtem Background kommen, gilt dies als hochwertiges Signal an die Suchmaschine.

 

Alle Bemühungen zur aktiven Gewinnung von Backlinks werden generell als Link Building bezeichnet. Wie gut Link Building auf einer Webseite funktioniert hat, findet Ausdruck in der sogenannten Linkpopularität. Diese drückt im Wesentlichen aus, wie viele Links auf eine Webseite verweisen. Anwendung findet die Linkpopularität in Form von Page Rank, einer Kenngröße, mit der Google jede Webseite auf einer Skala von 0 bis 10 bewertet. Hierbei handelt es sich jedoch um eine rein quantitative Anschauung, die Qualität der Inhalte fließt nicht in die Bewertung mit ein. Deswegen empfiehlt sich eine ausschließlich Page Rank orientierte Herangehensweise nicht mehr.

 

Linkkauf

Es ist gängige Praxis, das Pferd von hinten aufzuzäumen. Statt mit gutem Content und guter Vernetzung auf natürlichem Weg für Verlinkungen zu sorgen, ist das Kaufen von Links gängige Praxis. Linkhändler oder SEO-Agenturen verfügen über Listen von tausenden Webseiten, die solche Links gegen Geld anbieten. Durch die Masse an gelisteten Plattformen, ist sogar eine themenverwandte Positionierung möglich. Dies ist ein kostspieliger Ranking-Boost, denn pro Link fallen gut und gerne mal Kosten in Höhe von 1.000,- Euro an.

  • Gerade bei hart umkämpften Keywords hält sich die Meinung hartnäckig, Unternehmen kämen ohne das Kaufen von Links nicht zu guten Rankings.
  • Besonders kleine Unternehmen und Start-Ups sind wegen der meist noch fehlenden Vernetzung eine gern gesehene Zielgruppe bei den Linkverkäufern.
  • Sogenanntes Content Placement, also das Bezahlen für die Publikation von Content, welcher dann zur eigenen Seite verweist, gilt ebenfalls als Linkkauf und wird von Google bestraft.
  • Auch massenhafte Gastautorschaften können den Eindruck von gekauften Links erwecken.

 

 

Google bestraft „unnatürliche“ Links

In seinen Richtlinien für Webmaster hat Google eindeutig definiert, dass Backlinks nur dann als Gütesignal fungieren, wenn diese auf natürlichem Wege und aufgrund guter Inhalte zustande gekommen sind. Google geht sowohl gegen den Tausch von Links als auch gegen Linkkäufe vor und kann diese mit Hilfe seiner Algorithmen auch als solche identifizieren. Wer offensichtlich Links kauft, wird mit dem Ausschluss von Googles Suchindex bestraft und verschlechtert unter Umständen sein Ranking nachhaltig. Google rechtfertigt diese Maßnahmen aus Gründen der Qualitätssicherung seiner Suchergebnisse und wertet Linkkäufe als vorsätzlichen Versuch, die Suchmaschine zu täuschen. Über Googles Webmastertool ist es sogar möglich, Seiten zu melden, die mit gekauften Links handeln oder von diesen profitieren. Über selbiges Tool wird man informiert, sollte man selbst unter Verdacht geraten sein.

 

 

Langfristig siegt Content Marketing

Grundsätzlich ist es trotz Googles Monitoring immer noch möglich, Links zu kaufen oder zu tauschen. Googles Suchalgorithmen passen sich immer mehr echten Usern an, verstehen inhaltliche Zusammenhänge und beobachten das reale Suchverhalten von Nutzern. Google hat mehrfach bewiesen, dass einzelne Updates das komplette SEO-Handwerk auf den Kopf stellen können. Bei allen einschneidenden Veränderungen, die Webseitenbetreiber demnächst eventuell zu befürchten haben, ist zu beachten: Hochwertige Inhalte werden sicherlich niemals abgestraft. Deswegen ist Content Marketing die nachhaltigste und beste Möglichkeit, sein eigenes Suchmaschinenranking zu verbessern. Zudem kann man davon ausgehen, dass Google eines Tages in der Lage sein wird, seine Rankings gänzlich ohne den Einbezug von Backlinks verlässlich auszugeben. Spätestens dann sind all diese Investitionen wertlos.

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Veröffentlicht von

Branchen-Trendscout Team
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Das Branchen-Trendscout Team berichtet über brandaktuelle Themen zur digitalen wie auch analogen Welt des Marketings.

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