Das Phänomen Google in Fakten und Zahlen

Das Phänomen Google in Fakten und Zahlen

Der Erfolg von Google

Larry Page und Sergey Brin waren gerade mal 23 Jahre alt, als Sie eines der heute größten und wertvollsten Unternehmen der Welt gründeten. 1996 riefen sie BackRub ins Leben, was zwei Jahre später den Namen Google bekommen sollte. Der Begriff „Google“ ist vom mathematischen Begriff „Googol“ abgeleitet, was für eine Eins mit hundert Nullen steht. Vielleicht wussten die beiden Gründer schon in welchen Dimensionen sie denken mussten, denn seit 1996 ist viel geschehen bei Google.

Auf den Märkten wird das Unternehmen mit über 400 Milliarden Dollar Börsenwert (Stand 17.07.2015) gehandelt. Der größte Teil der 66 Milliarden Dollar Umsatz von Google ist auf Werbung zurückzuführen. Google gehört seit 2006 durchgängig zu den wertvollsten Marken der Welt und steht heute vor Coca-Cola und Microsoft.

 

Die Suchmaschine

Die SuchmaschineDas liegt nicht zuletzt an der Vormachtstellung, die Google als Suchmaschine hat. 73% aller Suchanfragen von stationären Computern weltweit gehen an Google. Bei mobilen Geräten sind es sogar über 90%. Das macht über 2 Billionen Suchanfragen im Jahr, ca. 38.000 Anfragen in der Sekunde. Natürlich laufen die Rechner bei einer solchen Datenmenge heiß, kein Wunder also, dass ein Großteil der Google-Server nicht im Firmensitz in Kalifornien stehen, sondern in Finnland. Das spart Kühlkosten. Um diese Suche so schnell wie möglich zu gestalten, durchsucht Google das Internet ständig nach neuen Inhalten und kontrolliert, ob alte Inhalte vielleicht schon wieder gelöscht wurden. Dabei hat Google über 8 Milliarden Webseiten erfasst und durchsucht diese bei jeder Sucheingabe nach Relevanz und gibt eine sortierte Ergebnisliste zurück – und das Ganze in weniger als einer Sekunde. Dieses Sortieren ist das Geheimnis der Suchmaschine. Ein Algorithmus betrachtet über 200 Faktoren, um das Ranking zu erstellen. Dieses Verfahren brachte Google so viel Erfolg, dass die konkurrierende Suchmaschine Yahoo zeitweise Google sogar bezahlte, um auf deren Suchdaten zugreifen zu dürfen.

 

Was noch zu Google gehört

Was noch zu Google gehörtDoch Google ist mehr als nur eine Suchmaschine. Mit Android hat Google das meistgenutzte Betriebssystem für Smartphones auf den Markt gebracht. 2014 wurden rund 1 Milliarde User registriert. Seit zehn Jahren kann man sich mit Google Earth die Erde von oben anschauen. Zusammen mit Google Maps und Google StreetView wurde buchstäblich die Welt vermessen. Übrigens: Für Streetview hat Google sogar Kamele mit Kameras ausgerüstet und ist das Great Barrier Reaf in Australien abgetaucht. Streetview funktioniert also auch dort, wo es gar keine Straßen gibt. Abgesehen davon gehört zu dem Unternehmen auch der Maildienst Gmail, der Chrome Browser, ein eigenes Chrome-Betriebssystem, die weltweit größte und bekannteste Video-Plattform YouTube, der Google-Übersetzer, der Werbedienst Google AdWords, die Fotoplattform Picasa, der Cloud-Service Google Drive mit integrierten Kalender-, Textverarbeitungs- und Präsentationsprogrammen, das soziale Netzwerk Google+, der Messenger Hangouts sowie der ortsbezogene Marketingtool Google MyBusiness und noch mehr.

 

Was kommt als nächstes

Was kommt als nächstesGoogle ist aus dem Alltag der meisten Menschen nicht mehr wegzudenken. Doch nicht nur im Netz und auf mobilen Endgeräten ist Google Teil des Alltags. Schon vor über zehn Jahren wurde Google ein Teil der deutschen Sprache, denn seit 2004 findet man das Verb „googeln“ im Duden. Vielleicht wird es bald nicht mehr heißen „Wer suchet, der findet“, sondern „Wer googelt, der findet“.

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Veröffentlicht von

Simon Schandl
Simon Schandl

Simon Schandl arbeitet bei Greven Medien als Junior Online Marketing Manager. Bevor der gebürtige Bayer seinen Lebensweg nach Köln nahm, hat der studierte Wirtschaftsingenieur als freischaffender Social Media Manager die Kanäle diverser Firmen betreut.

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