Die lokale Sprachsuche verändert SEO

Lokale Sprachsuche Woman holding mobile phone

Google, Siri und Cortana – Sie sind unsere erste Quelle, wenn wir in kürzester Zeit eine Antwort benötigen. Denn: Die Suche ist schnell gesprochen, die Lösung in wenigen Hundertstelsekunden präsentiert. Die Frage, die sich KMU heute stellen sollten, lautet: Wie wirkt sich die lokale Sprachsuche künftig auf meine Suchmaschinenoptimierung (SEO) aus? So viel vorweg: Der SEO-Strategie stehen einige Veränderungen bevor. Wir erklären Händlern und Dienstleistern, worauf sie sich ab jetzt einstellen sollten.

 

Doch was ist die Sprachsuche eigentlich und woher kommt der plötzliche Trend? Seit einigen Jahren präsentieren uns alle großen Internetkonzerne eine Sprachsuche. Den Auftakt machte Apple 2011 mit Siri, Google Now startete 2012, 2014 legte Microsoft mit Cortana nach und 2014 komplettierte Amazon Echo die Reihe. Experten sagen voraus, dass die Sprachsuche allein in den USA in den kommenden Monaten 25 Prozent der Suchanfragen ausmachen wird. Dass die Technologie so viel Beliebtheit erfährt, hat seine Gründe, denn die Suche ist schnell gesprochen, die Erkennungsrate hoch und das Ergebnis damit zuverlässig und schnell geliefert. Das haben viele Nutzer bereits für sich erkannt: 55 Prozent der Jugendlichen und 41 Prozent aller Erwachsenen greifen mindestens einmal am Tag auf die Sprachsuche zurück.

 

Die Charakteristika der Sprachsuche

Kurze und gewinnbringende Suchbegriffe wie „Anwalt Köln“ oder „Blumenladen Bergisch Gladbach“ waren die oberste Prämisse der bisherigen Suchmaschinenoptimierung. Bei der Sprachsuche verwenden Nutzer hingegen weitaus längere Suchphrasen: „Wo finde ich einen guten und günstigen Handwerker?“. Auch die Fragestellungen selbst werden konkreter: „Was muss ich tun, wenn mein Chef mich heute abgemahnt hat?“. Auswirkungen hat die Sprachsuche besonders auf lokale Anfragen. So sind gestellte Fragen oft konkret auf einen Ort bezogen und zwar besonders dann, wenn der Nutzer mobil unterwegs ist: „Wo ist das nächste Restaurant in der Nähe des Kölner Doms?“. Vor allem lassen sich Nutzer gern navigieren und fragen nach Wegbeschreibungen: „Wie komme ich am schnellsten zum Kölner Zoo?“.

 

Neues SEO mit langteiligen Keywords und natürlicher Sprache

So unterschiedlich die Fragen, so unterschiedlich das Ergebnis im Ranking der Suche. Um unter diesem neuen Nutzerverhalten weiterhin im Sichtfeld des Kunden zu bleiben, sind in der Suchmaschinenoptimierung Änderungen wie langteilige Keywords in Form von zum Beispiel W-Fragen und eine natürliche Sprache gefragt. Anwälte, Handwerker, Restaurants und andere Dienstleister sollten auf ihrer Website aus diesen Gründen präzise Antworten in Form ganzer Sätze statt einzelner Keywords verwenden.  Auch wichtig sind unterschiedliche Synonyme für bestimmte Keywords (Prozesskostenrückzahlung / Prozesskostenrückstellung), für welche die Antworten auf der Website im Zweifel separat angepasst werden sollten. Zudem empfehlen wir Händlern und Dienstleistern die internen Verlinkungen auf ihrer Website zu optimieren, denn nur so findet die Sprachsuche alle relevanten Inhalte des entsprechenden Anbieters. Nicht zu vergessen: Kunden wünschen nicht mehr nur eine responsive Website, sondern fordern eine mobile, nutzerfreundliche Ansicht. Denn immerhin haben über 40 Prozent aller mobilen Suchanfragen bei Google einen lokalen Bezug. Gerade deshalb ist es so wichtig, dass Händler und Dienstleister Local SEO betreiben und ihre Daten über Branchenverzeichnisse, wie Gelbe Seiten, Das Örtliche, Google MyBusiness und Co. stets aktuell halten.

 

So sehr Nutzer ihre Suchanfragen ändern, so ändert sich auch das Ergebnis und damit die Chance auf Ihre Sichtbarkeit im Ranking. Erfolgreich ist dies nur, wenn Sie die Suchmaschinenoptimierung auf die lokale Sprachsuche anpassen. Sprechen Sie uns an, wir helfen gerne weiter.

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Branchen-Trendscout Team
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