Digitale Transformation – Chancen, Herausforderungen und Risiken

Digitale Transformation - Chancen, Herausforderungen und Risiken

In der digitalen und analogen Medienwelt fällt in Verbindung mit dem „Digitalen Wandel“ immer wieder auch der Begriff der „Digitalen Transformation“. Wirtschaftsexperten sprechen von den immensen Wachstums- und Gewinnmöglichkeiten, die damit verbunden sind, warnen aber gleichzeitig ebenso vor den negativen Folgen für alle, die nicht mitziehen. Was bedeutet digitale Transformation aber genau für die Unternehmen und welche Chancen, Herausforderungen und Risiken sind damit verbunden? Branchen-Trendscout fasst hier noch einmal einige wichtige Aspekte für Sie zusammen.

 

Chancen und Risiken

Laut einer vom Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI) 2015 in Auftrag gegebenen Studie, könnte Europa bis 2025 durch die digitale Transformation einen Zuwachs von 1,25 Billionen Euro an Bruttowertschöpfung erzielen, wenn die vielversprechenden Möglichkeiten vernetzter und effizienterer Produktion sowie neuer Geschäftsmodelle genutzt werden. Für den Fall, dass die europäische Industrie die digitale Transformation verschläft, besteht hingegen das Risiko, im gleichen Zeitraum einen Wertschöpfungsverlust von 605 Milliarden Euro zu erleiden.

 

Im Rahmen der digitalen Transformation geht es für Unternehmen darum, analoge Instrumente und Arbeitsprozesse immer mehr durch Nutzung digitaler Technologien zu verbessern oder zu ersetzen. Dabei verändern Faktoren, wie die neue Menge an Daten, die fortschreitende Vernetzung und Automatisierung sowie die digitale Kundenschnittstelle bisher bestehende Wertschöpfungsketten. Je höher die digitale Reife der Unternehmen in Zukunft ist, umso mehr sind sie in der Lage, neue Möglichkeiten zu erkennen, zu entwickeln und diese möglichst schnell umzusetzen (Quelle: www.bdi.eu).

 

Strukturwandel für die Unternehmen

Um den für die digitale Transformation notwendigen Strukturwandel zu bewältigen, stehen Unternehmen hauptsächlich vor der Herausforderung, die Kompetenzen und die Struktur ihrer Mitarbeiter anzupassen und gleichzeitig ihre IT-Infrastruktur auf den entsprechenden Stand zu bringen. Unternehmen, die sowohl im Bereich der Technik, als auch im Bereich des Personals und der Arbeitsprozesse frühzeitig die Zeichen der Zeit erkannt haben, werden als erste von der immer weiter fortschreitenden Digitalisierung profitieren.

 

Durch die Digitalisierung wird die interne Kommunikation immer schneller und der Wissenstransfer immer wichtiger. Der IT-Bereich wächst dabei mit anderen Bereichen, wie dem Marketing, zusammen. Immer mehr Entscheidungen basieren auf Daten und es entstehen neue Jobprofile. Ebenso benötigen die Unternehmen in diesem Prozess Strukturen, die Arbeit überall und jederzeit möglich machen. Gleichzeitig müssen Entscheidungen schneller getroffen werden und Hierarchien lockern sich.

 

Auch KMU haben hierbei häufig das Problem, dass sie aufgrund ihres Verwaltungs- und Entscheidungsapparates relevante Entscheidungen entweder gar nicht, oder nicht innerhalb der notwendigen kurzen Zeitfenster treffen können. Gleichzeitig sehen sie sich einer zunehmenden Konkurrenz durch junge und agile Unternehmen gegenüber. Um aus diesem so genannten „Digitalisierungs-Management-Dilemma“ herauszukommen, sind ein nachhaltiges Umdenken und neue Strukturen unabdingbar (Quelle: www.t3n.de).

 

Wettbewerbsvorteile durch Digitalisierung

Die BDI-Studie nennt vier Hebel, die von Unternehmen genutzt werden können, um sich langfristig die Wettbewerbsvorteile durch Digitalisierung zu sichern:

 

1. Digitale Daten: Indem Unternehmen digitalisierte Massendaten (Big Data) erfassen, verarbeiten und auswerten, können sie bessere Vorhersagen und Entscheidungen treffen.

 

2. Automatisierung: Die Kombination klassischer Technologien mit künstlicher Intelligenz schafft zunehmend autonom arbeitende, sich selbst organisierende Systeme. Diese sorgen für weniger Fehler im Arbeitsprozess, eine höhere Geschwindigkeit und weniger Betriebskosten.

 

3. Vernetzung: Durch die digitale Vernetzung der gesamten Wertschöpfungskette werden Lieferketten synchronisiert sowie Produktionszeiten und Innovationszyklen verkürzt.

 

4. Digitaler Kundenzugang: Das Internet schafft einen direkten Zugang zum Kunden und ermöglicht neue Formen von Dienstleistungen und Service. (Quelle: www.bdi.eu).

Für Newsletter zu lokalem Marketing anmelden!

Bleiben Sie immer informiert zu lokalem Marketing, Suchmaschinenoptimierung, Suchmaschinenmarketing, Social Media, Content Marketing, unseren reichweitenstarken Produkten und vielem mehr.

Veröffentlicht von

Branchen-Trendscout Team
Branchen-Trendscout Team

Das Branchen-Trendscout Team berichtet über brandaktuelle Themen zur digitalen wie auch analogen Welt des Marketings.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.