Digitales Marketing für anspruchsvolle Kunden aus vier Generationen

Digitales Marketing für anspruchsvolle Kunden aus vier Generationen

Marketing-Experten sind sich weitgehend einig, dass die Kunden von heute besonders hohe Ansprüche haben. Es kann gerne das Beste vom Besten sein und das vorzugsweise zu günstigen Konditionen, weil es ihnen einfach zusteht. Alexander Handcock, Marketing-Director der Agentur Selligent, hat deshalb einen Ratgeber für digitale Marketer konzipiert, der vier verschiedene Kundengenerationen charakterisiert und helfen soll, es ihnen durch „Consumer First-Marketing“ wirklich recht zu machen. Branchen-Trendscout fasst hier für Sie die wichtigsten Punkte dieses Ratgebers zusammen.

 

1. Die „Baby Boomer“ (Jahrgang 1945-1964)

Sie sind die „coolen Alten“ und technischen Neuerungen gegenüber aufgeschlossen. Baby Boomer nutzen inzwischen ganz selbstverständlich das Internet und immerhin 70 Prozent von ihnen besitzen einen Facebook-Account. Sie sind durch ihre Kaufkraft für den Online-Handel eine immens wichtige Zielgruppe und nutzen trotz ihres Alters gerne „junge“ Angebote wie Mode, Fitness, Reise und Beauty. Wer Baby Boomer mit relevanten Inhalten anspricht, kann sie langfristig als treue Kunden gewinnen.

Sie wollen jung bleiben, legen aber trotzdem Wert auf handfeste Informationen mit echtem Nutzwert. Viele Baby Boomer mögen Coupons, Treueprogramme und Angebote des regionalen Handels. Man erreicht sie neben digitalen Kanälen wie Facebook und Internet weiterhin über traditionelle Medien wie Tageszeitungen, Radio oder Fernsehen. Diese Generation ist besonders empfänglich für personalisierte Werbung in sozialen Medien und passende Angebote per Post.

 

2. Die Generation X (Jahrgang 1965-1984)

Die Generation X nutzte als erste das Internet als Massenmedium. Sie kommuniziert gerne per E-Mail, möchte dabei aber nicht jede Art von Werbung empfangen. Abonierte E-Mail-Newsletter werden jedoch von ihr gelesen. Ungefähr 80 Prozent dieser Kunden-Generation kaufen online und ziehen dabei Rezensionen anderer Nutzer zu Rate.

Unabhängige Blogs und Kunden-Reviews bieten für die Generation X am ehesten glaubhafte Kunden-Informationen. Sie bevorzugt auf sie zugeschnittene und preislich attraktive Angebote. Rezepte, Anregungen für den Haushalt und Vorschläge zum „selber machen“ stehen nach wie vor hoch im Kurs. Werbebotschaften erreichen sie gut über Medien wie Online-Nachrichten, Facebook, Fernsehen, E-Mail-Alerts oder Plattformen wie Pinterest. Bebilderte Inhalte mit interaktiven Elementen und gesponserte Ratgeber-Videos mit Product Placement sind dabei empfehlenswerte Marketing-Strategien.

 

3. Die Millennials (Jahrgang 1984 – 2000)

Die Millenials sind die „Social Media“-Generation schlechthin und teilen ihre Erlebnisse gerne mit anderen. Sharing-Economy-Dienste wie Uber, Airbnb und Lyft sind bei ihnen angesagt und 54 Prozent der Millenials nutzen sie häufig.

Statt zum Telefonieren nutzen Millenials ihre Smartphones lieber, um beispielsweise über Twitter oder Instagram verbunden zu bleiben. Personalisierte Angebote in Echtzeit per PUSH-Nachricht sind also ein gutes Rezept, um diese Generation mit Marketing-Botschaften anzusprechen.

Reisen und intensive Erlebnisse oder neue Erfahrungen sind für Millennials wichtiger als der bloße Konsum von Produkten. Deshalb kommen individualisierte Werbekonzepte und Produkte mit einer ausgefallenen Geschichte gut bei ihnen an. Als Multi-Tasker sind Millenials oft jederzeit online und damit besonders empfänglich für passende Werbebotschaften in Verbindung mit so genannten „Micro-Moments“.

 

4. Generation Z (Jahrgang ab 2001 bis heute)

Sie sind die „Digital Natives“ und wuchsen als erste in einer vernetzten Welt auf.  Angehörige der Generation Z verbringen laut einer Studie von Sparks & Honey im Schnitt 41 Prozent ihrer Freizeit mit Computer oder Smartphone. Ihre Begeisterung für Technik ist nahezu grenzenlos und für sie sind die Übergänge zwischen dem wahren Leben und der „Virtual Reality“ häufig fließend.

Als junge und liberale Generation halten sie meist wenig von Markentreue und wechseln schnell die Mode. So ist es nicht leicht, mit der Generation Z schritt zu halten, denn sie kauft einfach anderswo, wenn sie bessere Preise oder eine höhere Qualität bekommt.

Die Aufmerksamkeitsspanne der „Digital Natives“ ist oft sehr kurz, deshalb brauchen sie „kontextrelevanten Content“, der sie im Hier und Jetzt erreicht und auf Anhieb begeistert. Auf sie ausgerichtete Marketingbotschaften sollten sich spielerisch in ihren Alltag integrieren. Das funktioniert besonders gut mithilfe von innovativer Technik mit einem gewissen „Wow-Faktor“.

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Branchen-Trendscout Team
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Das Branchen-Trendscout Team berichtet über brandaktuelle Themen zur digitalen wie auch analogen Welt des Marketings.

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