Facebook kämpft gegen Klick-Köder und zu viel Werbung

Facebook kämpft gegen Klick-Köder und zu viel Werbung

Immer wieder fallen Facebook-Nutzer auf besonders reißerische Überschriften herein, die in die Irre führen und nur selten halten, was sie versprechen. Seit längerer Zeit arbeitet das Unternehmen bereits an einem Algorithmus, der mit Werbung überladene Seiten im Ranking herabstufen soll und jetzt will das soziale Netzwerk zusätzlich auch noch verstärkt gegen so genannte „Clickbaits“ (Klick-Köder) vorgehen, die sich hinter entsprechenden Überschriften und Links verstecken. Branchen-Trendscout fasst für Sie die angekündigten Maßnahmen zusammen, die offenbar von vielen Nutzern begrüßt werden.

 

Was sind Clickbaits und wie geht Facebook dagegen vor

„Clickbaits“ oder „Klick-Köder“ sind Überschriften oder Teaser-Texte, die reißerisch und übertrieben formuliert sind und gleichzeitig mit Absicht Informationen zum tatsächlichen Inhalt vorenthalten. Facebook nennt als Beispiel die Überschrift „Du wirst niemals glauben, wer stolperte und auf den roten Teppich fiel…“, die bewusst verschweigt, wie es in dem Artikel weiter geht und den Leser dazu verleitet, auf den Link zu klicken, um eine Antwort auf seine Fragen zu erhalten.

 

Facebook-Mitarbeiter werteten nach eigenen Angaben viele Tausend Überschriften aus, um festzustellen, welche Merkmale typisch für Clickbaits sind. Nun soll ein Algorithmus Einträge als Clickbaits identifizieren und diese automatisch nach unten ranken. Das Unternehmen rät Betreibern von Facebook-Seiten davon ab, Clickbaits einzusetzen, da sie ansonsten mit einem Verlust ihrer Reichweite rechnen müssten. Außerdem gibt das Facebook-Team Nutzern, die Inhalte veröffentlichen, folgende Empfehlungen:

 

Teilen Sie Headlines, die informativ sind: Die meisten Leute erwarten, dass ihnen News-Feeds angeboten werden, die bedeutsam für sie sind. Wenn die Überschrift einer Geschichte wichtige Informationen vorenthält, finden die Nutzer dies irreführend, reißerisch und nervig.

 

Posten Sie Headlines, die angemessene Erwartungen wecken: Bei den meisten Nutzern kommen Geschichten und Inhalte mit klaren und genauen Überschriften am besten an.

 

Prominente Persönlichkeiten mit einer großen Facebook-Anhängerschaft sollten ebenfalls nur Links mit klaren und genauen Überschriften teilen: Das Teilen von Links ist eine gute Möglichkeit, Ihre Leserschaft an wichtigen und aktuellen Geschichten aus anderen Quellen teilhaben zu lassen, aber wenn Sie Posts mit Clickbait-Überschriften teilen, verärgern Sie Ihre Leser mit hoher Wahrscheinlichkeit. Das könnte dazu führen, dass die Anzahl der Zugriffe auf Ihre Seite stark sinkt.

(Quelle: https://www.facebook.com/facebookmedia/best-practices/click-bait)

 

Neuer Algorithmus analysiert Überschriften und Inhalte

Mit dem neuen und verbesserten Algorithmus werden künftig nicht nur die Überschriften, sondern auch die Inhalte von Websites analysiert. Ähnlich wie bei einem Spamfilter für E-Mails werden dazu Begriffe und Formulierungen herausgefiltert, die typisch für Clickbaits sind. Ein wichtiges Ziel ist, mit Werbung überladene Seiten konsequent aus der Nachrichten-Übersicht der Nutzer herauszufiltern und im Ranking herunterzustufen.

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Branchen-Trendscout Team
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