Influencer Marketing wirkt authentischer als normale Werbung

Influencer Marketing wirkt authentischer als normale Werbung Female vlogger looking at camera while editing video on her laptop. Young woman working on computer with coffee and camera on her desk.

Auch in Deutschland nutzen immer mehr Unternehmen das Influencer Marketing, um vom Einfluss bekannter Experten und wichtiger Meinungsmacher auf ihre Zielgruppen zu profitieren. Dabei eignen sich zum Beispiel Blogger, Prominente oder Journalisten aufgrund ihrer reichweitenstarken Communities besonders gut zum Verbreiten von Werbebotschaften und fungieren häufig als Markenbotschafter. So ist es möglich, mit großer Effektivität viele potenzielle Kunden im Internet und in sozialen Netzwerken zu erreichen. Branchen-Trendscout fasst für Sie zusammen, wie Influencer Marketing funktioniert und welche Vorteile es bringt.

 

Wie sieht der ideale Influencer aus?

Wenn eine Werbebotschaft als persönliche Empfehlung übermittelt wird, erzielt sie eine deutlich bessere Wirkung. Deshalb eignen sich beispielsweise einflussreiche Blogger und Journalisten besonders gut als Influencer, weil sie Marken und Produkte häufig im Rahmen persönlicher Erfahrungsberichte oder Erlebnisgeschichten empfehlen. Bekannte Blogger und Redakteure gelten in ihrer Fangemeinde nicht selten als Experten, deren Meinung etwas zählt. Das verleiht ihren Beiträgen ein hohes Maß an Authentizität und Glaubwürdigkeit.

 

So genannte Social Media Influencer haben ebenfalls oft bei ihren zahlreichen Followern einen Ruf  als Experten. Mit ihren Beiträgen, Kommentaren oder Repostings erreichen sie viele Menschen über Facebook, YouTube, Instagram oder Twitter. Dadurch dass diese Beiträge geteilt, geliked oder weiter kommentiert werden, erhalten ihre Inhalte eine weitere Verbreitung mit oft viralen Ausmaßen. Auch Rezensionen und Empfehlungen für Produkte und Dienstleistungen im Internet oder in den Social Media sind ein wichtiger Aspekt des Influencer Marketings. Immerhin vertrauen 92 Prozent der Konsumenten den Empfehlungen anderer Menschen, selbst wenn sie diese nicht kennen. Außerdem vertrauen 70 Prozent Online-Bewertungen mehr als den Werbeaussagen von Unternehmen (Quelle: www.influma.com).

 

Eines der wohl bekanntesten Beispiele, wie ein Prominenter als Markenbotschafter fungiert, ist Thomas Gottschalk in der Haribo-Werbung. Dieses Prinzip des Influencer Marketings wurde also durchaus auch schon früher in traditionellen Medien wie Zeitung, Fernsehen und Radio angewandt. Ein aktuelleres Beispiel aus dem Bereich der neuen Medien ist Fußballnationalspieler Thomas Müller, der auf Instagram auffällig ein Produkt von Gilette in die Kamera hält (Quelle: www.onlinemarketing.de).

 

Von Public Relations zu Influencer Relations

Um gute und passende Influencer zu finden, ist zunächst mithilfe entsprechender Keywords oder Hashtags eine thematische Suche nach aktuellen Beiträgen sinnvoll, die einen Bezug zu den eigenen Produkten oder Inhalten eines Unternehmens haben. An den Suchergebnissen lässt sich beispielsweise nachvollziehen, welche Themen, Autoren und Webseiten welche Reaktionen in den einschlägigen Sozialen Medien auslösen. Hierbei ist es hilfreich, interessante Beiträge und Autoren in persönlichen Themen-Listen zu speichern. Unter Nutzung der Social Media Profile ist dann eine direkte Kontaktaufnahme zu wichtigen Influencern möglich.

 

Anders als in der klassischen Öffentlichkeitsarbeit lassen sich Online-Influencer heute in der Regel nicht mehr so gut durch Pressemitteilungen oder etwa bezahlte Sponsorenbeiträge begeistern. Das ist deshalb so, weil sie sich in den meisten Fällen gegenüber ihren Followern und Lesern ihre Glaubwürdigkeit bewahren möchten. Für Blogger und Influencer  sind Anerkennung, Reputation und ein Dialog auf Augenhöhe mit ihrer Comunity also von entscheidender Bedeutung.

 

Entsprechend wichtig ist es im Rahmen der Influencer Relations, den Influencern zu vermitteln, welchen Mehrwert eine Kooperation mit dem eigenen Unternehmen bieten könnte. Ein solcher Mehrwert könnten beispielsweise bisher unveröffentlichte Informationen sein, mit denen sich Influencer in ihren Blogs oder Beiträgen profilieren können.

 

Unternehmen sollten Interesse an den Veröffentlichungen der Influencer zeigen und in einen Dialog mit ihnen treten, indem sie beispielsweise ihre Beiträge kommentieren, teilen oder liken. So wird die Basis gebildet, um eine Beziehung zu den Influencern aufzubauen und später vielleicht eine Zusammenarbeit zu ermöglichen (Quelle: www.influma.com).

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Veröffentlicht von

Branchen-Trendscout Team
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Das Branchen-Trendscout Team berichtet über brandaktuelle Themen zur digitalen wie auch analogen Welt des Marketings.

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