Messenger-Marketing ist der neue Trend für die Zukunft

Messenger-Marketing ist der neue Trend für die Zukunft

Auch wenn das Messenger-Marketing noch in den Kinderschuhen steckt, sehen viele Experten darin den neuen Trend. Kein anderer digitaler Kanal bietet derzeit ähnlich gute Möglichkeiten, um nicht nur mit Freunden, sondern auch mit Kunden und Zielgruppen besser und direkter zu kommunizieren. Allein die Tatsache, wie weit verbreitet Dienste wie WhatsApp und Facebook Messenger mittlerweile sind, birgt offenbar ein solches Marketing-Potenzial, dass Unternehmen künftig kaum am Messenger-Marketing vorbeikommen werden. Branchen-Trendscout fasst für Sie die wichtigsten Aspekte zusammen.

 

Warum Messenger-Marketing?

Für einen Großteil der User sind Messenger-Dienste und -Apps schon seit einiger Zeit der bevorzugte Kanal, um schnell, direkt und einfach Familienmitglieder, Freunde oder Kollegen zu erreichen und mit ihnen zu kommunizieren. Da erscheint es mehr als logisch, dass auch Werbetreibende und das Online-Marketing diesen Kanal ins Visier nehmen, um Kunden und Zielgruppen genau dort zu erreichen, wo sie sich meistens aufhalten.

Facebook hat bereits vor Jahren erkannt, dass die User sich zusätzlich neue Kommunikationsplattformen suchen und deshalb nicht nur seinen eigenen Messenger stetig weiterentwickelt, sondern auch 2014 mit WhatsApp den beliebtesten Messenger-Dienst aufgekauft. 2015 haben die Nutzerzahlen der vier größten Messenger-Apps die der vier größten sozialen Netzwerke erstmals übertroffen und nun gilt es für die Marketing-Abteilungen der Unternehmen, auf diesen Trendwechsel zu reagieren.

 

Vorteile und Möglichkeiten des Messenger-Marketings

– Das eigene Angebot lässt sich mit Diensten wie WhatsApp oder Facebook-Messenger durch den direkten Draht zum Kommunikationspartner gut und einfach in vielen Einsatzbereichen wie Kunden-Support oder Informationsservice etablieren.

– Öffnungsraten von 90 Prozent und Klickraten von 20 bis 30 Prozent zeigen eindrucksvoll, dass Nutzer über Messenger-Dienste besser und effektiver erreichbar sind als auf anderen Kanälen. Ebenso nutzen so gut wie alle Altersgruppen Messenger-Dienste und damit lässt sich eine heterogene Zielgruppe ansprechen.

– Informationen und Inhalte lassen sich sehr einfach teilen und sie werden unverändert dargestellt, weil Messenger-Dienste keine Algorithmen oder Spamfilter verwenden. Dadurch wird auch die Kommunikation mit Multimediainhalten optimal unterstützt. Sowohl über Newsletter für definierte Gruppen, als auch im Einzel-Chat lassen sich PDFs, Fotos, Audio-Dateien oder Videos versenden. In Problemfällen können Kunden und Support-Mitarbeiter Fotos oder andere Informationen austauschen und so zielgerichtet kommunizieren.

– Mit Chatbots ist es möglich, die Messenger-Kommunikation und den Versand von Informationen zu automatisieren. Zum Beispiel können mit Chatbots Programme für Anwendungen wie Hotelbuchungen, Kundenbewertungen, Produktinformationen oder den Austausch von Entertainment-Inhalten entwickelt und installiert werden.

 

Welche Dienste sind für das Messenger-Marketing relevant und welche rechtlichen Punkte gilt es zu beachten?

Weltweit gibt es mehr als zehn verschiedene Messenger-Dienste, wobei vor allem WhatsApp, Facebook-Messenger, Snapchat und Viber zu den Global Playern zählen. In Asien und speziell in China sind WeChat und Line führend. In Deutschland und Europa sind WhatsApp (mit mehr als einer Milliarde Nutzern weltweit), Facebook-Messenger und für jüngere Zielgruppen Snapchat die wichtigsten Kanäle für das Messenger-Marketing.

Auch im Messenger-Marketing ist es notwendig, sich rechtlich zunächst die wirksame und nachweisbare Einwilligung des jeweiligen Kommunikations-Partners einzuholen, wenn es um die Übertragung und Verarbeitung seiner Nutzerdaten oder das Ausspielen redaktioneller und werblicher Inhalte geht. Der Nutzer sollte also am besten gleich zu Beginn eines Chats den Hinweis erhalten, dass er die Datenschutzerklärung akzeptieren muss und dass er damit der Verarbeitung der von ihm übertragenen Daten zustimmt, wenn die Unterhaltung auf diesem Kanal fortgesetzt wird.

Zu diesem Zweck können beispielsweise vorbereitete Text-Bausteine mit einem Link zur Datenschutz-Erklärung verwendet werden, damit nicht der komplette Text angezeigt werden muss. Ebenso sollte der Nutzer darauf hingewiesen werden, wie er die Nachrichten über den Messenger-Dienst bei Bedarf wieder abbestellen kann. Der sicherst Weg ist hierbei, in jeder Nachricht auf eine Möglichkeit zum „Opt-Out“ zu verweisen.

 

Generell gelten für Messenger-Dienste die gleichen rechtlichen Vorgaben wie im E-Mail-Marketing. Unter anderem dürfen Informationen nur zu dem Thema versandt werden, für das der Nutzer vorab auch seine Einwilligung erteilt hat. Das gilt zum Beispiel für ein Gewinnspiel, die Versendung von Produktinformationen oder die Aufforderung, einen Newsletter zu abonnieren.

 

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Veröffentlicht von

Branchen-Trendscout Team
Branchen-Trendscout Team

Das Branchen-Trendscout Team berichtet über brandaktuelle Themen zur digitalen wie auch analogen Welt des Marketings.

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