Herausforderungen und Chancen: Mobile als erster Touchpoint

Mobile Touchpoint

Die meisten Nutzer gehen mittlerweile überwiegend mit ihrem Smartphone oder Tablet online. Mobile Geräte werden dabei häufig nicht nur unterwegs, sondern auch zuhause  bevorzugt genutzt, während die Bedeutung von Desktop-Geräten weiter abnimmt. Der erste Touchpoint für eine Conversion erfolgt also immer häufiger im mobilen Internet, ganz egal, ob es um informative Suchanfragen oder eine konkrete Transaktion geht. Einmal mehr stellt der Mobile-First-Trend das Marketing in diesem Zusammenhang vor neue Herausforderungen, während sich gleichzeitig neue Chancen bieten. Hier ein Überblick:

 

Mobile Optimierung ist die Basis

Je mehr User das mobile Internet nutzen, desto höher steigen die Ansprüche an mobile Websites. Neben guten Inhalten und deren optimale Aufbereitung für Mobilgeräte, geht es hierbei vor allem um eine gute Nutzbarkeit und möglichst schnelle Ladezeiten der Seiten. Gut lesbarer Text sowie schnell ladende Bilder und Graphikelemente sind wichtige Faktoren, um hohe Absprungraten zu vermeiden.

Ebenso relevant sind deutlich gekennzeichnete Buttons und Links, oder einfach auszufüllende Formulare. Auch für die mobile Google-Suche dürfte die Pagespeed mobiler Seiten ab Juli 2018 ein nicht unerheblicher Rankingfaktor werden.

 

Auf neue Gewohnheiten reagieren

In Deutschland nutzten 2017 rund 73 Prozent der User das mobile Internet, berichtet Onlinemarketing.de. Viele SEO und SEA-Manager hätten bereits auf das veränderte Nutzerverhalten reagiert und deshalb seien Responsive Websites, spezielle Anzeigen für Smartphones und abgestimmte Banner für Apps und auf Social-Media-Kanälen inzwischen Standard.

Da Mobilgeräte auch immer häufiger in den eigenen vier Wänden genutzt würden, stehe der Mobile Kanal immer mehr am Anfang des Conversion-Funnels und deshalb spiele der Mobile Touchpoint eine immer wichtigere Rolle in der Kaufentscheidung. Um auf die daraus entstehenden Herausforderungen zu reagieren, sei eine Koordination und Kombinierung von klassischen Offline-Marketingmaßnahmen mit dem Online-Marketing besonders empfehlenswert.

 

Online sollte der Nutzer finden, was er sucht

Bei der Online-Suche nach Produkten oder Dienstleistungen sollte der Nutzer die für ihn relevanten Informationen finden. Je nach Branche sollte der entsprechende Shop oder Dienstleister sich dabei möglichst in der Nähe befinden. Hierbei kann es hilfreich sein, wenn die Landingpage eines Unternehmens nicht nur die Adresse und Telefonnummer, sondern auch einen Kartenausschnitt enthält. Ein gut gepflegtes Profil bei Google MyBusiness trägt beispielsweise dazu bei, dass das Unternehmen direkt auf einer Google-Maps-Karte gefunden werden kann.

Ebenso ist es sinnvoll, für den User die mobile Kontaktaufnahme so einfach und schnell wie möglich zu gestalten. Hierbei sind Telefonnummern oder E-Mail-Adressen, die sich direkt anklicken lassen, ein guter Weg, um die User-Experience bei der mobilen Conversion zu verbessern.

Da auch viele Nutzer den mobilen Kanal nutzen, um sich zunächst über Produkte und Dienstleistungen zu informieren, sollten mobile Websites möglichst gut optimiert sein und die am häufigsten gesuchten Informationen und Inhalte anbieten. So ist die Wahrscheinlichkeit am höchsten, dass der Nutzer keine neue Suche beginnen muss und im Idealfall direkt auf der entsprechenden Website eine Transaktion startet.

Immer häufiger wird zudem die Voice Search für Suchanfragen genutzt. Daher sollte bei der Suchmaschinenoptimierung auch die Sprachsuche miteinbezogen werden. Grundsätzlich empfiehlt sich also eine ganzheitliche mobile Optimierung, die alle Bereiche einer Website berücksichtigt (Quelle: https://onlinemarketing.de).

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Veröffentlicht von

Branchen-Trendscout Team
Branchen-Trendscout Team

Das Branchen-Trendscout Team berichtet über brandaktuelle Themen zur digitalen wie auch analogen Welt des Marketings.

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