Mobile Suche: Google belohnt ab Juli schnelle Ladezeiten

Mobile Suche Google belohnt ab Juli schnelle Ladezeiten

Die Page Speed ist im Desktop-Bereich schon seit einigen Jahren ein wichtiger Ranking-Faktor bei der Google-Suche. Ab Juli soll dies auch vermehrt für die mobile Suche gelten. Ein sogenanntes „Speed-Update“ beim Algorithmus soll dann laut Ankündigung des Google-Managements dafür sorgen, dass mobile Seiten mit langsamen Ladezeiten in den Suchergebnissen weiter unten landen. Im Gegenzug können schnell ladende Seiten sich ab Sommer bei der Google-Suche auf mobilen Endgeräten im Ranking verbessern. Hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Änderungen:

Neben der Page Speed zählt weiterhin auch der Inhalt

Google stellte bei seiner Ankündigung in einem Blogpost klar, dass die Ladegeschwindigkeit einer mobilen Seite auch weiterhin nicht der einzige ausschlaggebende Faktor für das Ranking sein wird. So können Seiten mit hochwertigen und relevanten Inhalten trotz langsamer Ladezeit weiter oben in den Suchergebnissen landen, wenn sie beispielsweise gut zur Suchanfrage eines Nutzers passen.

 

Grundsätzlich geht Google davon aus, dass sich das Speed-Update nur auf eine geringe Prozentzahl aller mobilen Websites und Suchanfragen auswirken wird. Bereits im Oktober 2016 hatte der Konzern verkündet, dass es bei der Google-Suche künftig zwei unterschiedliche Indizes für Mobil- und Desktop-Bereich geben wird. In Zukunft soll dabei der Mobil-Index die Hauptrolle spielen. Das hat zur Folge, dass der Algorithmus ab Juli 2018 für das Ranking zunächst prüft, ob es für eine Website eine mobile Version gibt. Erst im zweiten Schritt wird nach einer Desktop-Version für die Suchergebnisse gesucht (Quelle: www.horizont.net).

 

Wie lassen sich Page Speed und Performance einer Seite überprüfen?

Google empfiehlt in jedem Fall, zu überprüfen, wie sich die Performance der eigenen Website auf die sogenannte „User Experience“ (UX) auswirkt. Dazu nennt der Konzern in seinem Blog folgende drei Möglichkeiten:

 

1. Den „Google Chrome Experience Report“, der über den Chrome-Browser Metriken zur UX bereitstellt.

 

2. Die Open Source-Software „Lighthouse“, mit der sich unter anderem die Performance in Bereichen wie Erreichbarkeit oder Progressive Web Apps überprüfen lässt.

 

3. Das Tool „Page Speed Insights“, das vor allem dabei hilft, die Performance hinsichtlich der Ladezeit zu überprüfen und zusätzlich bei Bedarf Optimierungsvorschläge anbietet (Quelle: https://onlinemarketing.de).

 

 

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Branchen-Trendscout Team
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