Online neue Technologien für die Produktpräsentation nutzen

Online neue Technologien für die Produktpräsentation nutzen Augmented reality marketing technology for access entire product inventory in-store concept. Hand holding tablet use AR application for simulate furniture and colour in retail store. 3D rendering

Nur wenige Online-Händler schöpfen bisher die neuen technischen Möglichkeiten aus, um ihre Produkte ansprechend auf dem Bildschirm zu präsentieren. Dabei wünschen sich viele User beim Online-Einkauf inzwischen mehr als nur statische Bilder und Beschreibungstexte. Wer sich künftig von der Masse der handelsüblichen Produktdarstellungen abhebt und nicht wie viele andere Shop-Betreiber einfach auf das Foto- und Videomaterial der Hersteller zurückgreift, kann den Erfolg seines Webshops deutlich steigern. Unter anderem sorgen Zoom-Funktionen, 360-Grad-Ansichten, selbstgedrehte Videos und individuelle Produktfotos für mehr Pepp bei der Produktpräsentation.

 

So ist der Trend bisher

Laut einer Studie des ECC Köln halten rund 87 Prozent der Onlineshop-Betreiber die Warenpräsentation für ein entscheidendes Kriterium, um sich von ihren Mitbewerbern zu differenzieren, auch wenn sie bisher überwiegend standardisierte Darstellungsformen nutzen. Immerhin beabsichtigt jeder zweite Händler, die Darstellung seiner Produkte im Internet in den nächsten sechs Monaten zu überarbeiten. 84,6 Prozent der Online-Händler setzen auf ausführliche Produktbeschreibungen und 68,8 Prozent bieten mehrere Produktbilder aus verschiedenen Perspektiven an. 53,3 Prozent stellen eine zusätzliche Zoom-Funktion zur Verfügung.

Umgekehrt berichtet eine Statistica-Umfrage, dass eine aussagekräftige Produktdarstellung für 87 Prozent der Online-Shopper wichtig bis sehr wichtig ist. 93 Prozent der Besucher von Webshops legen großen Wert auf detaillierte Produktbeschreibungen (Quelle: www.internetworld.de).

 

Vorteile individueller Produkt-Fotos und -Videos

Die Angst vor hohen Kosten schreckt viele Onlineshop-Betreiber offenbar ab, wenn es um die professionelle Erstellung von Produkt-Fotos und -Videos durch einen Dienstleister mit dem entsprechenden Know-how geht, dabei kann sich eine solche Investition durchaus lohnen. 360-Grad-Aufnahmen bieten zum Beispiel die Möglichkeit, Produkte interaktiv, spielerisch und vor allem realitätsnah zu präsentieren. Sie lassen sich mit der Maus drehen und der Kunde kann stufenlos heranzoomen oder das Produkt im Vollbildmodus betrachten. So erscheint die Ware zum Greifen nah. Der Nutzer der interaktiven Animation bestimmt selbst, welches Produktdetail er gerade sehen möchte.

Statt sich wie viele Mitbewerber auf das Foto- und Filmmaterial der Hersteller zu beschränken, bieten individuelle Aufnahmen die Möglichkeit, aus der Masse der Online-Shops herauszustechen und das eigene Unternehmen mit seinen Produkten authentisch zu präsentieren. Durch einen zusätzlichen Unterhaltungswert bleibt das Produkt nachhaltiger in Erinnerung.

Produktvideos können das Einkaufserlebnis der Nutzer intensivieren und es fällt ihnen leichter, sich für ein Produkt zu entscheiden, wenn sie es in Aktion sehen, während es verwendet wird. Ebenso wirken dadurch Produktbeschreibungen und Funktionsweisen verständlicher, was nachweislich die Anzahl der Retouren senkt und die Conversion Rate erhöht (Quelle: www.eresult.de).

 

Virtuelle Anproben sind im Moment noch die Ausnahme

Gibt man den Suchbegriff „virtuelle Anprobe“ bei der Google-Suchmaschine ein, so erscheinen aktuell nur die Online-Shops der Brillenanbieter Mister Spex und Brille24 mit konkreten Angeboten. Während die Nutzer sich im Shop von Mister Spex zunächst mit ihrer Webcam filmen können, um anschließend virtuell in 3-D eine Brille anzuprobieren, reicht es bei Brille24 ein Foto mit dem eigenen Gesicht hochzuladen, um im nächsten Schritt die verschiedenen Brillenmodelle aufzusetzen.

Eine virtuelle Anprobe von Kleidung ist bisher nur mit Hilfe von Apps möglich. Dabei lädt der Kunde ein Ganzkörperfoto von sich in die App und fügt noch einige Zusatzinformationen hinzu. Danach kann er Bilder aus Online-Shops oder Print-Katalogen nutzen, um die gewünschte Kleidung virtuell anzuziehen, in seinem Foto zu begutachten und auch zu kaufen. Kommt so ein Online-Kauf zustande, zahlt der Online-Händler eine Provision an den Hersteller der App (Quelle: www.locationsinsider.de).

Auch wenn virtuelle Anproben im Moment noch die große Ausnahme sind, glauben laut einer Untersuchung von Coremedia 54 Prozent der deutschen Konsumenten, dass diese Form der Anprobe in spätestens zehn Jahren zum Standard im E-Commerce zählen wird (Quelle: www.internetworld.de).

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Veröffentlicht von

Branchen-Trendscout Team
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