PR-Arbeit Teil 7: Whitepapers und kostenlose Inhalte

Im Internet ist es für viele Nutzer selbstverständlich, kostenlose Inhalte wie zum Beispiel Anleitungen zu teilen oder zu nutzen. Unternehmen können sich durch sogenannte „Whitepapers“ in diesen Austausch einbringen, und so besonders hilfreiche und glaubwürdige PR-Arbeit machen. Wir zeigen Ihnen, welche Möglichkeiten ein Whitepaper bietet, wie es aufgebaut wird und wo Sie dieses platzieren können.

Ein Whitepaper war ursprünglich ein Dokument, in dem politische Positionen zusammengestellt wurden. Später erläuterten Technikunternehmen mithilfe dieser Papiere ihre Innovationen. Heute benennt man mit „Whitepaper“ beispielsweise neben Anwenderbeschreibungen, Fallstudien und Marktforschungsergebnisse auch Anleitungen verschiedener Art. Allen Texten ist gemeinsam, dass sie einen konkreten, soliden Nutzwert für den Leser beinhalten.

Solch ein Whitepaper bietet viele Möglichkeiten für Ihr Unternehmen:
> Als Mittel des internen Wissenstausch im Unternehmen kann es verhindern, dass Wissen verloren geht, wenn Mitarbeiter den Betrieb verlassen.
> Durch hilfreiche Whitepaper können Sie sich als Unternehmen mit Expertenwissen präsentieren, ganz gleich, ob Sie vor allem mit anderen Unternehmen oder Endkunden zusammenarbeiten.
> Die Platzierung Ihrer einzigartigen Inhalte im Internet kann die Suchmaschinenoptimierung Ihrer Website verbessern, wenn Sie im Text auf diese verlinken. Auch können Sie ggf. neue Besucher auf Ihre Website locken.

Ein hilfreiches Whitepaper schreiben

Ihr Text sollte das gewählte Thema genau beleuchten und das mit maximal 15 Seiten Umfang. Als Autor steht immer ein konkreter Mensch als Experte hinter dem Whitepaper. Sie sollten im Text Ihr Thema nie aus dem Blick verlieren und dieses in der Überschrift und in dem ersten Absatz neugierig machend kurz zusammenfassen. Weitere Hinweise für die Whitepaper-Erstellung finden Sie in dieser Checkliste.

Grundsätzlich wird ein Whitepaper im pdf-Format zum Download angeboten, dies hat den Vorteil, dass es von den meisten Nutzern leicht geöffnet, jedoch nicht direkt im Inhalt verändert werden kann. Sie können ein Dokument, das im Programm Word erstellt wurde, meist sehr leicht in ein pdf umwandeln. Hierzu gehen Sie auf „Speichern unter“ und wählen dort das Format „.pdf“ aus. In den neueren Word-Versionen ist diese Funktion bereits enthalten. Falls dies bei Ihnen nicht der Fall sein sollte, hilft Ihnen beispielsweise das kostenlose Programm BullZip PDF Printer weiter.

Das eigene Whitepaper gut platzieren

Im Internet gibt es mehrere Möglichkeiten, Ihr Whitepaper zu platzieren. Zum einen gibt es Websites speziell für Whitepapers und Expertenartikel, wie zum Beispiel Competence-site.de oder Scribd.com. Hier können Sie Ihr Paper kostenlos einstellen. Eine weitere Möglichkeit ist hingegen, eine Pressemitteilung zum Whitepaper zu schreiben und diese Mitteilung auf Presseportalen wie zum Beispiel Online-Artikel.de zu verbreiten.

Lesen Sie auch die weiteren Artikel unserer Serie:

PR-Arbeit – Teil 1: Grundlegende Pressearbeit

PR-Arbeit – Teil 2: Einen Medien-Verteiler erstellen

PR-Arbeit – Teil 3: Gute PR-Bilder auswählen

PR-Arbeit – Teil 4: Die Pressekonferenz

PR-Arbeit – Teil 5: Das Unternehmensvideo

PR-Arbeit – Teil 6: Das Interview

 

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Veröffentlicht von

Branchen-Trendscout Team
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Das Branchen-Trendscout Team berichtet über brandaktuelle Themen zur digitalen wie auch analogen Welt des Marketings.

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