Programmatic Advertising: Digitale Werbung auf allen Kanälen

Programmatic Advertising: Digitale Werbung auf allen Kanälen

Programmatic Advertising war bereits im Vorjahr weltweit mit 51 Prozent die wichtigste Form der Werbung für den Ein- und Verkauf digitaler Werbeflächen. 2017 soll der Marktanteil nicht nur auf 58 Prozent steigen, es wird auch eine starke Ausweitung der digitalen Marketing-Technologie über den Online-Bereich hinaus, beispielsweise auf den Werbemarkt für Radio und Fernsehen, erwartet. Branchen-Trendscout erklärt hier noch einmal, wie Programmatic Advertising grundsätzlich funktioniert. Außerdem stellen wir für Sie die wichtigsten Programmatic-Trends 2017 vor.

 

So funktioniert Programmatic Advertising

Programmatic Advertising ist der automatische, computergesteuerte und individualisierte Ein- und Verkauf sowie das Platzieren von Werbeflächen in Echtzeit. Die programmatische Werbung wird derzeit hauptsächlich im Online-Bereich umgesetzt. Dabei werden vorliegende Nutzerdaten ausgewertet und verwendet, um gezielt für den Nutzer konzipierte Werbebanner zur Verfügung zu stellen, die möglichst genau seinen individuellen Interessen entsprechen. Das dauert meistens nur wenige Millisekunden.

Gesteuert wird dieser Prozess über computerbasierte Technologie-Plattformen, die auf in speziellen Datenbanken gespeicherte Nutzerdaten zugreifen. Die Individualisierung der Werbeflächen geschieht häufig über einen Auktionsprozess, bei dem zunächst die Nutzerrelevanz für die Kampagne des Werbetreibenden überprüft wird, ehe der Höchstbietende den Zuschlag erhält und das Werbebanner aussteuern darf. Dieser Auktionsvorgang wird Real Time Bidding (RTB) genannt.

 

Cross-Device-Kampagnen

Es gilt als sicher, dass sich Programmatic Advertising 2017 besonders auf Smartphones und andere mobile Endgeräte fokussieren wird. Fast jeder besitzt heute ein Smartphone und wir schauen durchschnittlich 40 Mal am Tag auf unser mobiles Telefon. Experten gehen davon aus, dass sich 75 Prozent aller Programmatic-Ausgaben auf den Mobile-Bereich konzentrieren werden und weniger auf den Desktop-Bereich (Quelle: www.haufe.de). Dennoch geht es aktuell noch darum, den Kunden auf allen Geräten zu erreichen und darum sind Cross-Device-Kampagnen ein wichtiger Programmatic-Trend in diesem Jahr.

 

Deep Learning

Einen zusätzlichen Wachstumsschub wird das Programmatic Advertising 2017 nach Ansicht von Experten durch die fortschreitende Selbstlernfähigkeit von Computern und Maschinen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) erhalten. Das so genannte „Deep Learning“ wird demnach die KI auf ein neues Leistungsniveau bringen, wodurch Fortschritte in den Bereichen Nutzerverhaltensvorhersagen, Werbeplatzeffektivität und Analytics erreicht werden. Ebenso wird die Marketing Automation vom Deep Learning profitieren und damit können Programmatic-Kampagnen effektiver, schneller und gewinnbringender abgewickelt werden (Quelle: www.haufe.de).

 

Fazit

Programmatic Advertising wird in Zukunft die maßgebliche Form der digitalen Werbung sein. Deshalb sollten auch KMU die Entwicklung in diesem Bereich aufmerksam verfolgen und über kurz oder lang die Vorteile der Programmatischen Werbung für sich nutzen.

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Branchen-Trendscout Team
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Das Branchen-Trendscout Team berichtet über brandaktuelle Themen zur digitalen wie auch analogen Welt des Marketings.

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