SEO: Mehr Aufmerksamkeit durch strukturierte Daten

Suchmaschinenoptimierung

Suchmaschinen erkennen durch strukturierte Daten genauer, worum es auf einer Internetseite geht. Dadurch erscheinen im Suchergebnis beispielsweise zusätzliche Informationen wie Bewertungen, Preise oder Öffnungszeiten und in der Regel hebt sich ein solches Suchergebnis von anderen so stark ab, dass es deutlich mehr Aufmerksamkeit auf sich zieht. Umso erstaunlicher ist es, dass deutsche Seitenbetreiber bisher eher selten die Vorteile strukturierter Daten nutzen. Branchen-Trendscout gibt hier einen Überblick, welche Vorteile die Verwendung strukturierter Daten bieten kann und wie das funktioniert.

 

So funktionieren strukturierte Daten

Mit Schema.org schufen die großen Suchmaschinen Google, Yahoo, Bing und Yandex vor einigen Jahren einen einheitlichen Standard für strukturierte Daten. So können Webmaster mit den vorgegebenen Programmierstandards Zusatzinformationen in den HTML-Code einer Seite implementieren und damit das Auslesen strukturierter Daten durch Google und andere Suchmaschinen ermöglichen.

Durch die Implementierung strukturierter Daten lassen sich die Suchergebnisse für die eigene Website mit sogenannte Rich Snippets und dem „Knowledge Graph“ erweitern. Suchergebnisse mit Rich Snippets zeigen zusätzlich zum Titel, der URL und der Beschreibung weitere und möglicherweise relevante Informationen an, wie zum Beispiel Kundenbewertungen mit Sternchen. Das steigert häufig die Aufmerksamkeit der Suchenden und verbessert so die Klick-Raten.

Strukturierte Daten und Rich Snippets verbessern nicht zwangsläufig das Ranking eines Suchergebnisses, aber in den meisten Fällen wird das Suchergebnis visuell besser und prominenter dargestellt und es erhält so nicht selten den Vorzug vor der im Ranking besser platzierten Konkurrenz.

Implementieren lassen sich strukturierte Daten nach Schema.org in den Formaten RDFa, Microdata und JSON-LD. Das Format JSON-LD wird allerdings nur von Google unterstützt, während RDFa und Microdata auch von anderen Suchmaschinen interpretiert werden können. Für User, die nicht über die dafür notwendigen Programmierkenntnisse verfügen, bietet Google die Möglichkeit, strukturierte Daten über das Tool Data Highlighter auszuzeichnen.

 

So nutzen Sie den Google Data Highlighter

„Mithilfe von Data Highlighter können Sie Datenfelder auf ihrer Website einfach mit der Maus markieren und taggen. Daraufhin kann Google diese Daten in Suchergebnissen oder anderen Produkten wie Google Knowledge Graph ansprechender und auf neue Art und Weise präsentieren.“, verspricht der Internet-Riese auf seiner Support-Seite. Allerdings kann der Data Highlighter nur auf Seiten zugreifen, die kürzlich von Google gecrawlt wurden. Andere Suchmaschinen bleiben also außen vor.

 

Der Data Highlighter unterstützt verschiedene Datentypen. Das heißt, der Betreiber einer Website kann gezielt bestimmte Inhalte oder Aspekte seiner Seite markieren, die prominenter in den Suchergebnissen bei Google erscheinen sollen. Folgende Datentypen einer Website können dabei ausgewählt werden:

  • Artikel (z.B. besonders aktuelle Blog-Texte)
  • Veranstaltungen (Veranstaltungsdaten erscheinen dann als Rich Snippets)
  • Lokale Unternehmen
  • Restaurants
  • Produkte (inklusive Preisinformationen)
  • Softwareprogramme
  • Filme
  • TV-Folgen
  • Bücher

 

Ebenso kann der Data Highlighter genutzt werden, um die Seiten einer URL in Seitengruppen zu organisieren. Auf diese Weise lassen sich zum Beispiel unterschiedliche Seitengruppen für Musikveranstaltungen und Vorträge erstellen. So erhält die Google-Suchmaschine Aufschluss darüber, welche Einzelseiten eine Website enthält, um je nach Suchanfrage eine Auswahl zu treffen.

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Branchen-Trendscout Team
Branchen-Trendscout Team

Das Branchen-Trendscout Team berichtet über brandaktuelle Themen zur digitalen wie auch analogen Welt des Marketings.

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