Kundenbindung à la Austria

Für jede fünfte Frau ist die Kundenkarte von Bipa der absolute Renner. Unter allen Befragten der Studie sind es insgesamt 12 Prozent, für die die Bipa-Card ganz oben auf der Liste rangiert. Was ist das Geheimnis dieses Programms? Nun, jeder Card-Inhaber erwirbt mit seinem Einkauf bei Bipa Punkte, die auf der Karte gut geschrieben werden. Eingelöst werden können diese Punkte beim verbilligten Einkauf von Top-Markenartikeln überwiegend im Bereich Mode, Wellness und Beauty. Dieses Sonderprogramm wechselt von Monat zu Monat und bietet immer neue Anreize. Ein eigenes Lifestyle Magazin unterstreicht den Clubcharakter dieser Zielgruppe, entsprechende Events sorgen für Erlebnisse der besonderen Art. Das gefällt den österreichischen Kunden. Ähnlich erfolgreich, wenn auch überwiegend bei den Männern, ist die Obi-Bipa-Bonus-Card, die Preisvorteile, Umtauschrechte und bei Bedarf supergünstige Transport-Leihfahrzeuge bietet. Ein Service, den die männlichen Kunden schätzen. Spontan ernannten 8% der Befragten diese Karte zu ihrem Favoriten. Aber auch bei Sportgeschäften funktioniert ein solches leistungsfähiges Kundenbindungsprogramm, wie der Filialist Intersport Eybl beweist.

Kundenbindung ist im österreichischen Handel ein wichtiges Thema. Rund 65 Prozent der Osterreicher besitzen eine Kundenkarte, reine Bonus- oder Sammelkarten werden von 39 Prozent genutzt. Rund 28 Prozent sind Mitglied in einem Kundenclub. Bemerkenswert ist, dass diese Kundenbindungsprogramme überwiegend Personen im Alter zwischen 30 und 59 Jahren ansprechen. Mehr als 80 Prozent dieser Altersgruppe macht davon Gebrauch, während bei den über 60-Jährigen nur etwa die Hälfte diese Vorteile nutzt.

Kundenbindungsprogramme, das zeigt die Beliebtheitsskala, sind jedoch nur sinnvoll, wenn sie sich mit einem attraktiven und vor allem auch aktiven Angebot verbinden lassen. Sie müssen regelmäßig und intensiv betreut werden, damit der Nutzen für den Kunden auch immer wieder aufs Neue deutlich wird. Nicht nur in Österreich, auch in Deutschland schläft ein solches Programm sonst schnell ein und schadet dann damit dem Unternehmen mehr, als es in seiner aktiven Zeit Nutzen brachte.

Weitere Informationen:
Verband der Marktforscher Österreichs http://www.vmoe.at

Fit in Finanzen?

Untersuchungen haben ergeben, dass viele Unternehmenskrisen und auch Insolvenzen auf Finanzierungsfehler zurückzuführen sind. Die Unsicherheit und oft auch Unkenntnis vieler Unternehmer in Finanzierungsfragen hat ein unabhängiger und gemeinnütziger Verein in Hamburg zum Anlass genommen, im Bereich Finanzdienstleistungen über Forschung und Beratung aktive Unterstützung zu leisten. Ein Schwerpunkt ist die Finanzierung von Kleinunternehmen. In diesem Bereich arbeiten Juristen, Volkswirte und Betriebswirte interdisziplinär eng zusammen. Ihre Ergebnisse sowie etliche nützliche Tipps sind auf der Homepage www.fit-in-finanzen.de nachzulesen. Anhand von Beispielen aus der Praxis – nach unterschiedlichen Branchen sortiert – wird sehr anschaulich dargestellt, wie es anderen ergangen ist und was Sie besser machen können. So zeigt die tägliche Praxis, wie wichtig die Informationen sind. Und der Leser erfährt, welche Fehler sich bei Verhandlungen mit Banken vermeiden lassen, wie man jederzeit seinen Liquiditätsstatus ermitteln kann, wie die gängige Rechtssprechung entscheidet, und und und.

Weitere Informationen:
www.fit-in-finanzen.de

Fit im Außendienst

Erfolgreich Kundengespräche zu führen, ist eine Kunst, die jeder lernen kann. Den Kunden zu überzeugen und nicht zu überreden, ist dabei der Schlüssel zum Erfolg. Voraussetzung ist also auch ein gutes Produkt, von dem der Außendienstmitarbeiter wirklich überzeugt sein muss. Denn seine unterschwelligen Botschaften werden genau so empfangen, wie seine klar und eindeutig formulierten Argumente. Im Kontakt mit dem Kunden lassen sich acht Schritte definieren, die – sorgfältig ausgeführt – eine positive Kaufentscheidung mit sich bringen:

1. Reizbotschaften wiederholen
Reizbotschaften können vielfältiger Art sein: ein wiederkehrendes Problem, das bislang ungelöst ist und mit dem angebotenen Produkt aus der Welt geschafft werden kann, oder ähnliches. Eine Reizbotschaft weckt das Interesse des Kunden, macht ihn empfänglich für weitere Botschaften.

2. Erstkontakt: Hauptnutzen in drei Sätzen darstellen
Auf keinen Fall mit langatmigen Erklärungen beginnen. Dann erlahmt nämlich das soeben geweckte Interesse sofort wieder. Ein Kurzbeschreibung schildert in wenigen kurzen Sätzen, welche Lösung Ihr Produkt verspricht. Knappe und präzise Formulierungen unterstreichen oft die Genialität der Lösung und damit Ihres Angebots: ‚Sehen Sie, es ist so einfach…‘.

3. Details hervorheben
Sobald das ‚Gerüst‘ eines Verkaufsgesprächs steht, der Kunde ‚bei der Sache ist‘, sind Details zum Produkt gefragt. Hier spielt die Reihenfolge eine wichtige Rolle. Mit dem stärksten und wichtigsten Detail beginnen, am besten mit einem, das die Einzigartigkeit Ihres Produkts betont.

4. Nutzenargumentation vertiefen
Jetzt hat Ihr Kunde schon genug Informationen, um sie in eine auf ihn zugeschnittene Lösung zu transformieren. ‚Was kann ich damit anfangen? Warum ist das für mich wichtig?‘ Wie hoch ist der ‚Return on Investment‘ ? Diese Fragen müssen immer wieder gestellt und beantwortet werden. So werden die Argumente kundenorientiert zugeschnitten. Aus einem Produkt wird eines speziell für diesen Kunden.

5. Maßgeschneidertes Angebot liefern
Das Angebot stellt den Nutzen zu den Kosten ins Verhältnis. Der Kunde will wissen, was ihn das Ganze kostet und nicht, wie der generelle Preis aussieht. Das Angebot berücksichtigt z.B. relevante Rabatte, Zahlungsziele, Anzahl der Raten, etc.

6. ‚Am Ball bleiben‘
Im Umgang mit den Kunden ist ein straffes und zügiges Zeitmanagement erforderlich. Alle Anfragen sind umgehend zu bearbeiten. Sobald der Kunde den Eindruck gewinnt, er rutscht auf der Prioritätenlisten nach unten, passiert das Gleiche mit Ihnen. Auch gleich, nachdem er das Angebot erhalten hat, ist es angemessen, nachzufragen: ‚Haben Sie alles bekommen? Gibt es weitere Fragen?‘ Je enger der Kontakt zum Kunden, um so besser. Stehen Sie ihm bei seiner Entscheidung bei. Er wird es honorieren.

7. Zusagen einhalten
Auch wenn der Auftrag schließlich unterschrieben ist – die Arbeit ist damit noch lange nicht getan. Jeder Punkt der Vereinbarung muss detailgetreu erfüllt und abgearbeitet werden. Auch wenn dafür andere Abteilungen im Unternehmen zuständig sind: Bevor Unterlagen an den Kunden rausgehen, muss der Außendienstmitarbeiter genau prüfen, dass alles so ausgefertigt ist, wie vereinbart. Hier schleichen sich oft die meisten Fehler ein, die so leicht zu vermeiden wären. Und Ungenauigkeiten, Fehler in der Umsetzung – diese Details ärgern den Kunden und sind schlecht für das Image.

8. Positives Feedback
Abschließend sollte der Außendienstmitarbeiter noch einmal nachhaken: ‚Sind Sie zufrieden? Ist es so, wie Sie erwartet haben? Können wir noch was für Sie tun?‘ Vor allem aber sollte der Kunde noch einmal eine Bestätigung erhalten, dass seine Entscheidung richtig war: ‚Sie haben damit wirklich ein tolles Produkt!‘ Positive Testergebnisse oder andere Verstärker sind auch nach Abschluss des Geschäfts immer wieder willkommen.

Hochwasser: Computer warnt per SMS

Das Radargerät, das auf dem Dach des Studentenwohnheims der Universität Bonn steht, ist das Kernstück des neuen Hochwasser-Warnsystems – und schon mehr als vierzig Jahre alt. 1998 kamen die Wetterforscher auf die Idee, die vom Radar gelieferten Niederschlagsbilder auf ihre Homepage zu setzen und ständig zu aktualisieren.

Das Gerät sieht im Umkreis von 100 Kilometern, wo gerade Niederschlag fällt. Dies wird zur Zeit im Probebetrieb zur Hochwasser-Warnung für die Agger im Bergischen Land angewandt. Die Sieg und die Erft sollen noch hinzukommen. Wenn eine bestimmte Regenmenge überschritten werden sollte, warnt der Computer per SMS, Fax und Mail automatisch die Verantwortlichen des Staatlichen Umweltamts und des Agger-Verbands.

Da die Radarbilder die Niederschlagsmenge nur abschätzen können, wird das System mit den Regenmengen, die tatsächlich auf dem Boden auftreffen, abgeglichen. Zur Ergänzung kommen Daten von aktuellen Regenschreibern hinzu, die online bezogen werden. Eine halbe Stunde bevor die Pegelmesser im Oberlauf der Flüsse ansprechen können, was bislang Grundlage für Hochwasserwarnungen war, wird gewarnt. Insbesondere bei kleinen Nebenflüssen der Agger war bisher eine Hochwasserwarnung kaum möglich.

Da die Überschwemmungsgefahr auch vom Gelände abhängt, setzt man beim neuen Erft-Projekt auf ein verbessertes System, das auch topographische Daten mit einbezieht. Die Universität Bonn liefert somit die Informationen, wie stark es regnet und die Aachener Firma Hydrotec erstellt daraus mit Hilfe eines Niederschlagsabfluss-Modells die Vorhersage. Finanziert werden diese Modelle über das Staatliche Umweltamt Köln vom Land Nordrhein-Westfalen sowie dem Agger- bzw. dem Erft-Verband.

Bald wollen die Forscher den Blick in die Zukunft wagen und die Niederschlagsbilder der letzten Stunden in die Zukunft projizieren. Für die Prognosen werden die Meteorologen dann auch auf Radardaten des Deutschen Wetterdienstes zurückgreifen.

Weiterführende Informationen:
http://www.uni-bonn.de/Aktuelles/Presseinformationen/2005/080.html

Verzeichnismedien haben wieder einmal die Nase vorn

3.000 Personen wurden im Zeitraum von Oktober bis Dezember 2004 interviewt. Das Ergebnis ist außerordentlich. Rund neun von zehn deutschen Bundesbürgern nutzten im Jahre 2004 Verzeichnismedien wie die Gelben Seiten und das Telefonbuch. Die Printmedien sind dabei noch immer Spitzenreiter: ungefähr drei Viertel der Befragten nutzen die gedruckten Verzeichnisse, um private oder gewerbliche Adressen zu finden. Doch auch die Onlinemedien können innerhalb von drei Jahren einen Nutzungsanstieg um 8 Prozent auf 15 Prozent (2004) verzeichnen. Bereits 31 Prozent aller Onlinenutzer informieren sich in internetbasierten Auskunfts- und Verzeichnismedien.

Die Onlinenutzer sind für die Werbewirtschaft als Zielgruppe besonders interessant. Jeweils rund drei Viertel der Internetnutzer verfügen über eine höhere Schulbildung und über ein monatliches Haushalts-Nettoeinkommen von mehr als 2.000 Euro. Der Anteil der Häufignutzer liegt im Bereich Online- und CD-ROM-Verzeichnisse bei annähernd 60 Prozent.

Einig ist sich die überwiegende Mehrheit der Befragten (durchschnittlich nahezu 80 Prozent) hinsichtlich des praktischen Nutzens von Auskunfts- und Verzeichnismedien. Die Bewertungen reichen von ’schnell und einfach zu findende Informationen und Adressen‘ bis hin zu ’nützliche und vertrauenswürdige Medien‘.

Weitere Informationen:
http://www.vdav.org

Eignungstest für Azubis: IHK-Service für Ausbildungsunternehmen

Nicht erst seit die ersten Ergebnisse der Pisa-Studie bekannt wurden, zeigt sich, dass die schulische Bildung von Jugendlichen oft zu wünschen übrig lässt. Oft reichen die Kenntnisse der Schulabgänger für den angestrebten Ausbildungsberuf nicht aus und die Grundvoraussetzungen für eine Ausbildung werden nicht erfüllt. Es hapert vor allem am Rechnen und an entsprechenden Rechtschreibkenntnissen, das ist die Erfahrung der Unternehmen. Ein Eignungstest soll die künftigen Azubis bereits frühzeitig auf ihre Defizite aufmerksam machen und ihnen genügend Zeit einräumen, sich für eine Bewerbung zu wappnen. Die Ausbildungsbetriebe können so Zeit und Kosten sparen und sich damit auch mehr und besser auf die Betreuung der geeigneten Auszubildenden konzentrieren. Der erste Test fand bereits am 18. März 2005 statt.

Mit dem Test wird vor allem das Leistungsniveau in Rechtschreibung und Wortschatz sowie die rechnerischen Grundfähigkeiten, aber auch Konzentrationsfähigkeit und Allgemeinwissen überprüft. Ein Standardtest dauert etwa 60 bis 90 Minuten. Bewerber für gewerblich-technische Ausbildungsberufe können weiterhin eine zwanzigminütige Zusatzprüfung absolvieren, in der unter anderem technisches Verständnis abgefragt wird. Die Ergebnisse aus diesen Tests stehen im Anschluss den Unternehmen zur Verfügung – für IHK-Mitglieder kostenlos.

Der IHK-Eignungstest ist ein weiterer Baustein im Mosaik der IHK-Angebote zur aktiven Unterstützung der Ausbildungsbetriebe bei der Schaffung neuer Lehrstellen. Seit einiger Zeit bereits gibt es Ausbildungsberater und Ausbildungsplatzwerber der IHK, die Firmen über Ausbildungsbedingungen vor Ort informieren. Auch der neue Internetservice der IHK unter der Adresse www.ausbildung-ist-zukunft.de bietet den Mitgliedsunternehmen Hilfestellung.

Eine Broschüre informiert über das Gesamtangebot der IHK und kann telefonisch unter 0261/106-281 angefordert werden. Details lassen sich zudem im Internet nachlesen unter http://www.testfuerdielehre.de

Abkürzungen treten immer häufiger auf

‚U.A.w.g.‘ = ‚Um Antwort wird gebeten‘ oder ‚c/o = ‚in care of‘ sind nur zwei in der Korrespondenz gebräuchliche Abkürzungen, die man in den meisten Fällen zur Kenntnis nimmt, nicht versteht und versucht, sie aus der eigenen Logik heraus zu entschlüsseln. Es gibt noch zahlreiche andere Abkürzungen, die meist von umständlichen Bürokraten zur vermeintlichen Erleichterung geschaffen wurden. Nicht unüblich ist es auch, dass eine Kurzform für inhaltlich ganz verschiedene Begriffe steht. So steht zum Beispiel das ‚ZDF‘ nicht nur für das ‚Zweite Deutsche Fernsehen‘, sondern auch für den ‚Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks‘.

Für die ‚Abkürzungsopfer‘ gibt es Hilfe: viele Firmen bieten die Auflösung der Abkürzungsrätsel auf Internetseiten und in Büchern an. Der Dudenverlag hat beispielsweise nach sechs Jahren das ‚Wörterbuch der Abkürzungen‘ in der fünften und vollständig überarbeiteten und erweiterten Auflage herausgebracht. Das Duden-Taschenbuch enthält 50.000 nationale und internationale Abkürzungen sowie Kurzwörter mit ihren Bedeutungen und wurde um 10.000 Neuaufnahmen wesentlich erweitert. Diese Neuaufnahmen berücksichtigen hauptsächlich die ständig wachsende Zahl neuer englischstämmiger Kurzformen aus den Bereichen Computertechnik und den neuen Medien. Ein neuer Bestandteil des Abkürzungswörterbuches sind zudem 14 übersichtliche Listen, in denen die Abkürzungen verschiedener Sachgruppen zusammengestellt sind (z.B. Chemische Elemente, Doktorgrade oder Internetabkürzungen).

Eine weitere rasche Entschlüsselungsmethode von Abkürzungen bietet das Internet. Unter www.abkuerzungen.de muss einfach die Abkürzung eingegeben werden und die Seite zeigt die Entsprechung. Bei fremdsprachlichen Abkürzungen wird sogar die deutsche Übersetzung angezeigt.

Für alle, die immer schon mal wissen wollten, was ‚AküFi‘ heißt, sind diese Hilfen zur Entschlüsselung von Abkürzungen bestimmt sehr hilfreich und sparen Arbeitszeit und Nerven.

Weitere Informationen:
www.duden.de
www.abkuerzungen.de P.S. ‚AküFi‘ ist die Abkürzung für ‚Abkürzungsfimmel‘.

Internet-Verzeichnis für den Mittagstisch

Allen Gastronomiebetrieben, die den Mittagstisch als wichtigen Umsatzträger und als Werbemedium nutzen, auch mal abends vorbeizuschauen, kommt diese neue Internetpräsenz zugute. Ein Speisekarten-Generator mit verschiedenen Gestaltungsvorlagen hilft den kostenlos registrierten Gastronomiebetrieben bei der Erstellung einer professionell gestalteten Speisekarte. Diese steht zusammen mit der Anschrift und der Art des gastronomischen Angebotes in einem Online-Verzeichnis, auf das die Besucher der Seite mit Hilfe einer Suchfunktion, zugreifen können. Über ein Formular können die angebotenen Speisen zu einer vollständigen Mittagstisch-Speisekarte zusammengestellt werden. Somit haben die Betriebe den Vorteil, dass sie über eine professionell gestaltete Online-Speisekarte verfügen. Das Ergebnis kann man denn auch ganz einfach herunterladen, ausdrucken oder per E-Mail weiterleiten. Dieser Service soll sich durch Fremdwerbung auf den Mittagstisch-Speisekarten finanzieren. Auf allen Speisekarten sind zwei Anzeigenplätze vorgesehen.
Für Gastronomiebetriebe, an deren Mittagstisch noch ein Platz frei ist, ist diese Idee des Internetverzeichnisses www.mittagstisch-regional.de bestimmt sehr reizvoll. Leider sind noch recht wenige Gastronomen hier vertreten, wir finden jedoch, das ist eine gute Idee. Wir könnten uns jedenfalls sehr gut vorstellen, nach Eingabe eines Straßennamens die Mittagsmenüs im Umkreis von 10 Gehminuten zunächst per Internet zu begutachten und uns dann zu entscheiden.

Weitere Informationen:
www.mittagstisch-regional.de

Durchblick bei Digitalkameras – wieviel Pixel brauche ich?

Die Anzahl der Pixel gibt die Auflösung eines digitalen Bildes an. Grundsätzlich gilt, je mehr, desto besser. Dennoch sind Pixel nicht alles, Discount-Angebote protzen häufig mit ihrer Pixelangabe, das Ergebnis ist dann doch oft enttäuschend. Wer sich Bilder nur über den Fernseher oder PC-Monitor anschauen möchte, für den reicht eine Kamera mit 2 Megapixel. Wer seine Bilder auf (Foto-)Papier ausdrucken (lassen) will, benötigt je nach Bildformat mehr Pixel um eine gute Bildqualität zu erhalten. Die beliebten 10×15-Bilder gehen mit 2-3 Megapixel schon in Ordnung. Drei Megapixel und mehr werden z.B. bei A4-großen Drucken benötigt. Profiqualität würden wir derzeit bei 6 Megapixel sehen. Je größer die Reserve, desto besser kann ein Bild am PC in hoher Qualität vergrößert werden. Gerade wenn nur ein Ausschnitt benötigt wird, dieser aber vergrößert werden soll, sind mehr Pixel notwendig.

Wieviel Zoom ist opportun?
Wer keine großen Ansprüche an die Bildgestaltung stellt, der kommt mit einer Kamera aus, die mit einer festen Brennweite arbeitet. Wer dagegen auch mal weit entfernte Motive ablichten möchte, braucht eine Kamera mit einem Zoom-Objektiv, das die gewünschten Bilddetails stufenlos vergrößern kann.
Das optische Zoom vergrößert den Bildausschnitt ohne Qualitätseinbußen. Beim digitalen Zoom erscheint das Motiv auf dem Display auch größer – in Wirklichkeit wird aber nur ein Detail aus dem Sucherbild vergrößert. Dabei verschlechtert sich die Auflösung, da die Kamerasoftware die im Bildausschnitt enthaltenen Pixel auf die eingestellte Bildgröße hochrechnet. Die Auflösung und damit Bildqualität verringert sich mit jeder digitalen Zoomstufe.

Welche Dateiformate sind sinnvoll?
Digitalkameras verwenden üblicherweise eines von drei Formaten:
JPG oder JPE ist ein mit mehr oder weniger geringem Verlust komprimiertes Bild in standardisiertem Format. JPG-Dateien können sehr klein sein und werden von fast jedem Betriebssystem (und anderen Geräten) schon ohne Zusatzsoftware richtig dargestellt. Bei TIF, TIFF werden die Daten unkomprimiert gespeichert, sind daher verlustfrei, bleiben aber sehr groß. TIF ist ein weitverbreiteter Standard und kann auch Zusatzinformationen zum Bild speichern. TIF ist beliebt im professionellen Druckbereich und immer dann, wenn hochwertige Bilder abgelegt werden müssen. EXIF sind kameraeigene Speicherformate. Vorteil: Sie sind exakt auf die Möglichkeiten der Kamera abgestimmt. Nachteil: Es gibt nur wenig Softwareunterstützung.

Geschwindigkeit ist keine Hexerei
Die beste Kamera nützt nichts, wenn das Motiv davor schon wieder weg ist, sobald die Kamera endlich einsatzbereit ist. Achten Sie auf Geschwindigkeit: Wenn die Kamera erst langsam ‚booten‘ muss, sind Schnappschüsse ausgeschlossen. Dazu kommt die Zeit, bis der Autofokus sich eingestellt hat. Und dann gibt es noch die Auslöseverzögerung. Das Speichern und die schnellstmögliche Wiederverfügbarkeit nach einem Schnappschuss ist ebenfalls ein Kriterium, wo es auf jede Zehntelsekunde ankommt. Gute Kameras brauchen kaum Zeit zwischen zwei Fotos. Am besten machen Sie vor dem Kauf einen Geschwindigkeitstest.

Wie suche ich mein Motiv?
Die teuren Spiegelreflex-Kameras zeigen im optischen Sucher exakt das Bild, das auch an dem für die Bildaufzeichnung zuständigen CCD-Chip ankommt. Vorgeschaltete Objektive mit unterschiedlichen Brennweiten sind exakt auch im Sucher repräsentiert. Einige Digicams haben statt optischem einen elektronischen Sucher, der aus einem LC-Display besteht.
Sucherkameras, deren Sucherbild am Objektiv vorbeigeführt wird, sind kleiner und wesentlich günstiger. Sie zeigen im Sucher allerdings nicht ganz exakt den Foto-Ausschnitt.
Das Display einer Digitalkamera kann nicht nur als Sucher beim Fotografieren dienen, sondern auch zum Betrachten der Bilder. Auch ch die Größe des Displays kann kaufentscheidend werden. Es muss groß genug sein, um das Bild darzustellen, und es muss auch das Menü für die Funktionen der Kamera zeigen. Achten Sie wegen des Stromverbrauchs darauf, dass es sich ausblenden lässt. Ein Display sollte auch bei strahlendem Sonnenschein zu gebrauchen sein. Nur bei fein aufgelösten Displays (z.B. 110 000 Pixel bei einer Größe von 1,5 Zoll) erscheinen die Motive und die gespeicherten Bilder gestochen scharf und in brillanten Farben.

Und der Papierabzug?
Digitalkameras produzieren normalerweise Bilder im Format 4:3, so wie vom Computermonitor oder TV-Bildschirm gewohnt. Analogkameras haben ein Verhältnis von 2:3. Beim Entwickeln sollten Sie deshalb beachten, entweder eine Ausschnittsvergrößerung schon am Computer zu machen oder dem Fotolabor entsprechende Hinweise zur Formatanpassung zu geben.

Weitere Informationen:
http://www.chip.de/c1_navseite_13652931.html?tid1=22988&tid2=0

Richtige Werbesprache für erfolgreiche Frauen

Zu viele Klischees, falsche Models, zu wenig Humor – 90 Prozent der insgesamt 200 befragten Top-Entscheiderinnen (weibliche Führungskräfte und Unternehmerinnen) wünschen sich in der Werbung ein anderes Frauenbild. Wenn Frauen in der Werbung angesprochen werden, dann meist über ein Klischee: Das der erfolgreichen Karrierefrau, der liebenden Hausfrau und Mutter, der nicht technikbegabten und nach Hilfe suchenden Frau. Die Mehrheit jedoch wünscht sich ‚geistreiche‘ Werbung mit ’normalen‘ Frauen, die ein ’neutrales Frauenbild‘ vermitteln. Erfolg von Frauen bedeutet auch nicht, dass stets die perfekte Karrierefrau in den Vordergrund gerückt werden soll. Unternehmen und Agenturen sollten mehr Mut aufbringen, statt perfekter Models auch ’normale‘ Frauen darzustellen. Die aktuellen und erfolgreichen Kampagnen von ‚Dove‘ und ‚Du darfst‘ zeigen durchaus, dass solche Leitbilder bei den Frauen ankommen. Besonders schlechte Noten ernteten die Macher von Technik-Anzeigen, die ohne Einfluss auf die Kaufentscheidungen der Frauen bleiben. Was die Macher offenbar nicht bedacht haben: Gerade weibliche Führungskräfte mit Geld und Einfluss schätzen technische Produkte als Statussymbole und zeigen in diesem Bereich hohes Markenbewusstsein: So gaben die Studien-Teilnehmerinnen an, beim Kauf von Autos, Telekommunikationsprodukten und Hardware besonders auf die Marke zu achten. Viele Anzeigen verfehlen die Bedürfnisse und Ansprüche der weiblichen Zielgruppe. Dass Frauen bei technischen Produkten generell stärker auf Nutzen und Anwendungsfreundlichkeit Wert legen, ist inzwischen bekannt. Außerdem achten sie grundsätzlich mehr auf Texte. Deshalb sollten Firmen, die mit ihren Kampagnen Frauen erreichen wollen, klare Produktaussagen treffen, die Anzeigen übersichtlich strukturieren und mit humorvollen oder ironischen Headlines arbeiten, empfehlen die Experten. Die Prognose ist viel versprechend: Wer es schafft, Frauen als Konsumentinnen ernst zu nehmen, und eine gewisse Leichtigkeit – gepaart mit Ironie und Intelligenz – in seine Kampagne einzubringen, der wird im Wettbewerb um die Gunst der Frauen als Konsumentinnen die Nase vorne haben.