Reiselust der Deutschen ungebremst

Januar, Februar und Oktober und November sind neben der Hauptreisezeit im Sommer die immer häufiger bevorzugten Reisezeiten. Experten sehen in diesem Trend eine Entwicklung vor allem bei den Zielgruppen, die nicht mehr berufstätig sind. Von diesem Trend profitieren vor allem Fernziele. Die Empfehlung der Experten an die Anbieter: Fernziele im Sommer in die Werbung nehmen, denn hier lässt sich noch Potenzial ausschöpfen.

Pauschalreisen sind nach wie vor beliebt, Komplettbuchungen verzeichnen laut ADAC-Reisemonitor 05 einen leichten Zuwachs. Dennoch, der Löwenanteil der Urlauber – rund 60 % – hat seine Reise selbst organisiert, weil die Kunden glauben, hier am meisten Geld zu sparen. Reisebüros muss es also gelingen, den Kunden deutlich zu machen, dass ihre Kompetenz und Beratung bei der Auswahl der Reiseziele und die Buchung die geringen Mehrkosten der Reise wirklich wert sind. Die wachsende Bedeutung des Internet erleichtert allen Interessierten den Preisvergleich. Als stationäres Reisebüro sollten Sie Ihren Kunden Mehrwerte bieten, die sich nicht über das Internet abrufen lassen. Themenabende zu bestimmten Urlaubsregionen, mit Filmvorträgen beispielsweise, können Kunden auf ein Ziel einstimmen und die Bindung an das einladende Reisebüro verbessern.

Deutschland ist nach wie vor das beliebteste Reiseland, nicht nur für Kurzreisen. Rund ein Drittel der Befragten verbrachte seinen Haupturlaub in Deutschland. Aber auch Kurztrips sind nach wie vor gefragt. Spanien und Italien stehen auf der Beliebtheitsskala der deutschen Touristen an zweiter und dritter Stelle. Die wachsende Nachfrage nach deutschen Reisezielen steht in engem Zusammenhang mit den limitierten Reisebudgets. Nach Jahren des zweistelligen Umsatzwachstums wird sich der Reiseboom weiter abbremsen, rechnen die Experten. Ihr Tipp: Der Trend zu kürzeren Reisen wird sich verstärken, nicht die großen Urlaube, sondern lieber mehrere kleine sind künftig gefragt.

Immobilien: Informationen zum Hausbau für jedermann

‚Bauen mit Weitblick‘ heißt der neue Bereich auf der Webseite www.baufoerderer.de, der umfangreiche Informationen zu den Themen ‚Energieeinsparung‘, ‚Gesundheits- und Umweltschutz‘ sowie ‚Flexibles Bauen‘ bietet. Ob Neubau, Umbau oder Modernisierung – verbraucherorientierte Texte und zahlreiche Animationen geben wichtige Hinweise und Tipps.

Kommerzielle Interessen muss der Verbraucher hinter diesem Angebot nicht fürchten. Das Kooperationsprojekt der KfW Förderbank und des Verbraucherzentrale Bundesverbands garantiert, dass er sich unabhängig und unverbindlich informieren kann. Diesen Service wissen die Nutzer zu schätzen: seit März 2002 erkundigten sich mehr als eine Million Interessenten auf den Seiten des Bauförderers – angefangen bei der Eigenheimzulage, den Förderkrediten der Bundesländer und der KfW Förderbank bis hin zur Baufinanzierung, Bautechnik und zum Baurecht.

Weitere Informationen:
www.baufoerderer.de
www.vzbv.de

3,7 Mio. neue Bäder bis 2007?

Insgesamt 3,7 Mio. Bundesbürger planen bis 2007 eine Teil- oder Kompletterneuerung des Badezimmers. Vor allem in Mehrpersonenhaushalten ist der Wunsch nach einer Erneuerung besonders ausgeprägt. Zusätzlich planen 1,2 Mio. zumindest eine teilweise Erneuerung, während sich 6,1 Mio. auf eine moderate Badverschönerung beschränken. Für den Bad- und Sanitärhandel ergibt sich daraus eine große Aufgabenstellung: Mit individuellen Beratungskonzepten, gut und kundennah konzipierten Ausstellungsräumen können Handwerker und Handel die Kundenwünsche vorwegnehmen und so am bevorstehenden Boom partizipieren. Wichtig ist dabei, dass die Präsentation die unterschiedlich intensiven Maßnahmen berücksichtigt. Denn Kunden, die nur ein neues Möbel suchen, wollen nicht mit dem Angebot einer Kompletterneuerung ‚erschlagen‘ werden. Andererseits kann ein feinfühliges Angebot durchaus Begehrlichkeiten wecken und zu einer Ausweitung des Vorhabens führen. Generell empfiehlt die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS), die gemeinsam mit der Messe Frankfurt die aktuelle Umfrage initiierte, den Verbrauchern die Entscheidung für ‚professionelle Rundumkompetenz‘ bei Planung, Beratung, Ausführung und Produkten. Für den Sanitärfachmann bedeutet dies: Er muss sich seinen Zielgruppen auch stärker präsentieren, damit man ihn zur gegebenen Zeit auch findet – nicht zuletzt auch in den GelbeSeiten.

Baumärkte: Kundenpotenziale verschenkt? Chance für serviceorientierten Fachhandel

Mit Segmentierung des Marktes und einer Neuausrichtung der Marktprofile ließen sich neue Kundenpotenziale erschließen und das Marktpotenzial könne deutlich gesteigert werden, prognostizieren die Experten. Das Geheimnis liege in der stärkeren Kundenorientierung und der Abstimmung auf die spezifischen Bedürfnisse der Kunden. So entspräche eine Differenzierung in die Segmente Discount, Nahversorger, ‚Alleskönner‘ und Service-Baumarkt und eine entsprechende Positionierung der Unternehmen weitaus mehr den unterschiedlichen Kundenbedürfnissen. Diese Empfehlungen werden von den großen Baumarktunternehmen jedoch ‚in den Wind geschlagen‘. Stattdessen wird derzeit der Wettbewerb vor allem über den Preis ausgetragen. Rabattschlachten und anhaltende Verluste setzen die Branche weiter unter Druck. Dennoch setzen die Betreiber weiter auf Expansion vor allem mit großen Märkten. Nach Ansicht der Experten ist der Markt jedoch bereits übersättigt, ein Abbau der Fläche um mindestens 30 Prozent wird von den Wirtschaftsexperten als nötig erachtet.

Hinzu kommt, dass sich die Märkte aus Kundensicht kaum unterscheiden. Die räumliche Nähe ist aus Kundensicht das wichtigste Argument für die Wahl des Marktes, und dann erst mit großem Abstand Sortimentsauswahl und Preis. Im Fokus der Kundenkritik steht in erster Linie die schlechte Beratungsqualität bei allen Märkten. Und jeder dritte Kunde legt Wert auf zusätzliche Dienstleistungen.

Die nachhaltige Kritik an den Baumärkten und das strikte Festhalten der Untenehmen an ihrer Politik eröffnet dem Fachhandel neue Chancen, seine Nische zu finden. Mit Kundennähe, Service und Beratungsqualität könnte ihm die Profilierung gelingen, der sich die Großen verweigern.

Kostengünstig und effektiv: Virus-Marketing

Mit diesem Konzept arbeitet derzeit auch der US-Fastfood-Konzern McDonalds. In einem Werbespot während der SuperBowl wurde vor wenigen Tagen eine ‚Lunte‘ gelegt und die Zuschauer wurden auf die eigene Homepage gelockt. ‚Lockvogel‘ war eine Pommes Frites in der Form von Abraham Lincoln. Diese Kartoffel wird inzwischen bei Yahoo versteigert, das letzte bekannte Gebot lag bei 21.600 Dollar. Die im Spot kommunizierte und von McDonalds eingerichtete Website wurde innerhalb kürzester Zeit von mehr als 240.000 Usern besucht, die sich von diesem ‚Virus‘ anstecken ließen.

Das ist eines der Kennzeichen von Viralem Marketing: Die Botschaft breitet sich in Windeseile aus. Im Schneeballsystem wird die Message per E-Mail an Freunde und Bekannte geschickt, und es entsteht eine regelrechte ‚virale Welle‘. Die Methode ist effektiv und preiswert; sie funktioniert jedoch nur unter bestimmten Voraussetzungen: Man braucht ein gutes Produkt oder eine gute Dienstleistung – etwas, worüber man gerne spricht. Im Internet wird sich die Botschaft schnell verbreiten, vor allem, wenn es ‚internet-taugliche‘ Produkte sind. Ein kostenloses Angebot dient dabei als Anreiz. ‚kostenlos‘ ist ein Schlüsselwort, das als Eye-Catcher fungiert. Wer sich dann auf diese Seite eingelinkt hat, lässt sich meist vom umfassenden und attraktiven Angebot verführen. Für die Verbreitung der Message ist eine einfache Handhabung, leichtes Kopieren oder schneller Download unbedingt erforderlich. Nur dann gelingt es, den Interessenten auch bei der Stange zu halten. Die Botschaft muss einfach und leicht verständlich sein. Vor allem aber gilt es, den Anwender zur Kommunikation aufzufordern. Erst durch seine Weiterempfehlung kann sich die Message verbreiten.

Die Praxis zeigt vielfältige Möglichkeiten, Virales Marketing zu praktizieren. Vom Versand von E-Cards, über Rezeptversand oder die Weiterleitung von Texten, über Partnerprogramme, die eine Belohnung für die Empfehlung versprechen, bis bin zu Linktausch oder geschlossenen Webringen (Websites, die sich gegenseitig weiter empfehlen), sind vielfältige Variationen denkbar.

Auch die Gastronomie, deren Hauptaugenmerk ja auf dem tatsächlichen und weniger den virtuellen Besuch der Gäste liegt, kann Virales Marketing für sich nutzen – über den Versand von Gutscheinen, über die Einrichtung von wechselnden Aktionsseiten, die wiederholte Besuche stimulieren. Den Möglichkeiten sind kaum Grenzen gesetzt. Je kreativer die Idee, um so größer die Wirkung.

Jedoch gilt es dabei folgendes zu bedenken: Ist die Message einmal abgesetzt, entzieht sich der weitere Verlauf der ‚Epidemie‘ der Kontrolle der Initiatoren. Unerwünschte Effekte lassen sich dabei wenig steuern. Das eingangs erwähnte Moorhuhn beispielsweise sollte eine Zielgruppe über 30 ansprechen, landete aber vor allem auf den Bildschirmen der unter 18-Jährigen – eine Zielgruppe, die mit Alkoholwerbung gar nicht angesprochen werden darf. Es gilt also, die Entwicklung genau zu beobachten und rechtzeitig Maßnahmen vorzubereiten, mit denen notfalls eingegriffen werden kann. Und die ursprüngliche Botschaft und die damit verbundenen Tools sollten sich regelmäßig erneuern, damit sie sich nicht tot laufen. Denn nichts ist schlimmer, als eine Information, die sich längst überlebt hat.

Mehr Informationen finden Sie unter:

The Virus of Marketing von Jeffrey Rayport, Fast Company
Jeffrey Rayport hat hier 6 Regeln erfolgreichen Viralen Marketings formuliert:
1. Tarnung beim Markteintritt
Im Gegensatz zu einfach mehr Werbung, funktioniert Virales Marketing unter der Tarnkappe einer anderen, nicht in Beziehung mit dem eigentlichen Marketingziel stehenden Aktivität oder Produkt.
2. ‚Bezahlt‘ wird später – zunächst ist alles kostenlos.
3. Die Zielgruppe selbst muss die Botschaft verbreiten. Es gilt also, die Botschaft so zu verpacken, dass sie ins Herz der Zielgruppe trifft und automatisch weiterverbreitet wird.
4. Geben Sie sich als Gastgeber – nicht als Virus.
5. Nutzen Sie die Stärke lockerer sozialer Kontakte
Gemeint ist, dass sich virale Botschaften schneller über Menschen mit vielen eher lockereren Kontakten verbreiten als über Menschen mit tiefgehenden festen Kontakten.
6. Investieren Sie solange, bis die kritische Masse erreicht ist.
Die kritische Masse wird nicht von heute auf morgen erreicht – es dauert, bis aus einer kleinen Botschaft eine Epidemie wird. Aber dann zahlt es sich aus.

Kündigung von Leasingverträgen bei Zahlungsrückstand

Wer mit zwei aufeinanderfolgenden Raten für sein geleastes Auto in Verzug ist und bereits eine Kündigungsandrohung vorliegen hat, sollte den offenen Betrag rechtzeitig und vollständig begleichen. Denn auch wenn er nur eine Teilsumme zahlt, kann die Leasinggesellschaft den Leasingvertrag möglicherweise fristlos kündigen. Das geht aus einer jetzt veröffentlichten Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor. Grundlage der Entscheidung war ein Kraftfahrzeugleasingvertrag, der über eine Laufzeit von 42 Monaten abgeschlossen wurde. Der Leasingnehmer war mit den Raten für Januar bis März 2000 in Rückstand geraten und die für die Leasinggesellschaft tätige Bank drohte ihm daraufhin mit der fristlosen Kündigung des Vertrags. Der Leasingnehmer zahlte die fällige März-Rate, die beiden anderen jedoch blieben offen, worauf die Kündigung ausgesprochen und das Auto im August 2000 sichergestellt wurde. Die Leasinggesellschaft reichte schließlich Klage ein und erhob Anspruch auf die beiden rückständigen Raten und auf Ersatz des Kündigungsschadens in Höhe von 6.274,77 Euro. Das zuständige Landgericht hatte den Beklagten zur Zahlung der Leasingraten für die Monate Januar und Februar 2000 verurteilt, die weitergehende Klage (die Erstattung des geltend gemachten Schadens) jedoch abgewiesen. Auf Berufung der Klägerin hatte dann das Oberlandesgericht weitere 6.274,77 Euro nebst Zinsen zuerkannt. Hiergegen wandte sich der Beklagte mit der vom Berufungsgericht zugelassenen Revision. Der Bundesgerichtshof hat das Berufungsurteil aufgehoben und den Rechtsstreit an das Oberlandesgericht Dresden zurückverwiesen.

Ein Leasingvertrag unterliegt den Bestimmungen des § 498 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BGB. Dabei setzt die Kündigung wegen Zahlungsverzugs zum einen voraus, daß der Leasingnehmer mit mindestens zwei aufeinanderfolgenden Leasingraten ganz oder teilweise in Verzug ist und der Rückstand sich – bei einer Vertragslaufzeit von mehr als drei Jahren – auf mindestens 5 % der Summe der Bruttoleasingraten beläuft. Diese Rückstandsquote war bei Androhung der Kündigung erreicht; vor Ausspruch der Kündigung hatte der Beklagte den Rückstand jedoch durch Zahlung der März-Rate unter die Fünfprozentquote zurückgeführt. Ob dies zur Abwendung der Kündigung ausreicht oder ob dazu der gesamte Rückstand ausgeglichen werden muß, war bislang höchstrichterlich nicht geklärt und im Schrifttum umstritten. Der Bundesgerichtshof hat sich ebenso wie das Oberlandesgericht der herrschenden Auffassung angeschlossen, daß nur die rechtzeitige und vollständige Zahlung des rückständigen Betrags das Kündigungsrecht des Leasinggebers beseitigt.

Im vorliegenden Falle hat der Bundesgerichtshof die Klage an das Oberlandesgericht zurückverwiesen, damit dort geklärt werden kann, ob die durch die Klägerin genannten Beträge in der geltend gemachten Höhe verlangt werden können. Die Kündigungsandrohung ist nämlich nur dann wirksam, wenn der rückständige Betrag, durch dessen Zahlung der Leasingnehmer die Kündigung abwenden kann, richtig angegeben wird. Fordert der Leasinggeber einen auch nur geringfügig überhöhten Betrag, so hat dies regelmäßig die Unwirksamkeit der Kündigung zur Folge.

Urteil vom 26. Januar 2005; Az.: VIII ZR 90/04

Käseroute NRW

Die ‚Käseroute NRW‘ bietet ihren Gästen nicht nur einen Gaumengenuss, sondern zudem noch attraktive außerkulinarische Spezialitäten für die ganze Familie. Zunächst einmal kann man entlang dieser Route die 14 Hofkäsereien besuchen und regionale Spezialitäten, wie den Bergischen Bauernkäse, die Tecklenburger Hosenknöpfe oder den kleinen Nieheimer probieren. Viele der Betriebe haben auch Hofläden oder ein Hofcafé, verfügen über einen Streichelzoo für die Kleinen und nehmen auch Feriengäste auf. Aber nicht nur junge Familien sollen ihren Sonntagsausflug zu diesen Höfen machen, sondern auch Feinschmecker sollen hierher pilgern. Kooperationen mit Restaurants und Lebensmittelgeschäften sollen zu noch größerem Erfolg beitragen.
Auch die Landwirtschaftsministerin Bärbel Höhn ist sich sicher, dass diesen 14 Betrieben weitere Käsereien folgen werden und die Käseroute NRW in Zukunft stetig wachsen wird. Ziel dieser Route soll die Stärkung des ländlichen Raumes sein und das Angebot schmackhafter Käsespezialitäten aus den Regionen soll verbessert werden. Dies ist ein Grund für ein Engagement der Tourismus-NRW an diesem Projekt. Das Land NRW und CMA stellen Fördermittel für eine Vermarktungsstudie bereit. Die Regionalvermarktungsagentur berät auch diese Initiative und unterstützt die ersten Schritte organisatorisch. Auch hinsichtlich der Fußball-Weltmeisterschaft im nächsten Jahr ist diese Käseroute entwickelt worden. Wenn Gäste aus der ganzen Welt in Deutschland zu Besuch sind, wollen diese mit regionalen Spezialitäten verwöhnt werden und keine Allerweltsprodukte serviert bekommen.
Allein vom deutschen Pro-Kopf-Verbrauch von Käse ausgehend dürfte die Idee der Käseroute NRW sehr profitabel werden, denn dieser erreichte im letzten Jahr einen neuen Höchststand von 22 Kilo.

Weitere Informationen:
http://www.kaeseroute-nrw.de/

Kleinere Web-Shops bevorzugt

Der Umsatz über Webshops ist in Deutschland im Jahr 2004 um 76 Prozent auf 202,6 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Das ergab eine aktuelle Studie im Auftrag des Branchenverbandes Bitkom. Den größten Teil machten mit 89 Prozent Umsatzanteil die Transaktionen zwischen Unternehmen aus. Der Online-Handel mit Privatkunden stieg 2004 um 74 Prozent auf 22,3 Milliarden Euro. Bis zum Jahr 2008 soll der E-Commerce-Umsatz in Deutschland nach Schätzungen der Studie auf rund 670 Milliarden Euro steigen. 89,4 Milliarden Euro davon entfallen auf das Privatkundengeschäft.

Nach Ansicht des BITKOM sprechen – neben der weiter steigenden Zahl von Internetnutzern in Deutschland – drei Faktoren für eine weiterhin positive Entwicklung des E-Commerce im Bereich Business-to-Consumer:

– Hohe Sicherheitsstandards mindern die Zurückhaltung bei Online-Käufen.
– Elektronische Bezahlsysteme für kleinere Beträge setzen sich durch.
– Internetnutzer sind zunehmend bereit, für Inhalte zu zahlen.

Nach wie vor am beliebtesten bei den Online-Kunden waren im vergangenen Jahr Medien wie Bücher, Musik-CDs und Filme auf DVD, gefolgt von Kleidung sowie Tickets für Fahrten oder Flüge.

Nach der Studie ‚Multi-Channel-Effekte im Handel‘ des Instituts für Handelsforschung (IFH) an der Universität Köln ist ein Online-Auftritt für den traditionellen Einzelhandel zunehmend attraktiv. Danach soll sich der Umsatz eines klassischen Geschäftes mit der Einrichtung eines E-Shops um durchschnittlich 15 Prozent steigern lassen. Rund drei Viertel des Internet-Umsatzes könne ein Händler durch neue Kunden erwirtschaften. Nur ein Drittel der Kunden kaufe dann statt im Laden im Online-Shop des Anbieters.

Die Wechselwirkung der beiden Vertriebskanäle Ladengeschäft und Internet-Shop bedeutet für einen Händler eine gute Chance. Mehr als ein Viertel der Online-Käufer informiere sich vor einem Kauf beim stationären Handel im Internet. Ebenso viele Kunden ließen sich umgekehrt beim Händler vor Ort beraten und bestellten das Produkt dann im Netz.

Weitere Informationen:
www.ecc-handel.de

Die Studie ‚Multi-Channel-Effekte im Handel‘ wird für 25,- Euro hier zum Download angeboten:
http://www.ecc-handel.de/premium_artikel/?fgl=1092068113

Speichern auf CD und DVD

Im Büro sind sie als Speichermedium nicht mehr wegzudenken: CDs und DVDs. Meist funktioniert das Brennen auch problemlos, doch manchmal bricht der Computer den Vorgang aus unersichtlichen Gründen ab. Häufigster Grund: der verwendete Rohling passt nicht zum Brenner. Wir geben Ihnen eine Übersicht über die aktuellen Formate der beschreibbaren CD bzw. DVD Rohlinge sowie Tipps zur Vermeidung von Fehlbränden.

Stand der Technik bei den Laufwerken sind aktuell folgende Formate und Geschwindigkeiten:

4x DVD+R Double Layer
16x DVD+R
16x DVD-R
8x DVD+RW
4x DVD-RW
16x DVD Lesen
52x CD-R Schreiben und Lesen
24x CD-RW

Ein wichtiger Unterschied ist die Zusatzbezeichnung R oder RW, das bedeutet zunächst einfach nur Recordable (R) für einmal beschreibbar und Re-Writable (RW) für Wiederbeschreibbar. Die RW-Rohlinge sollen bis zu 1000 mal wieder gelöscht und beschrieben werden können! Damit eignen sie sich in idealer Weise für regelmäßige Sicherungskopien, während sich einmal beschreibbare Medien hervorragend für Archivierungszwecke eignen. Double Layer bedeutet, dass das Medium in zwei Schichten gebrannt werden kann und somit die doppelte Speicherkapazität – über 9 GB – bietet.

Bei DVDs unterscheidet man noch zwischen + und – Medien: DVD-R, DVD+R und DVD-RW und DVD+RW. Der Grund sind zwei verschiedene Herstellerkonsortien, die beide ihre Formate auf dem Weltmarkt durchsetzen wollen. Als Anwender brauchen Sie sich normalerweise nicht weiter darum zu kümmern, inzwischen sind Brenner und Laufwerke hinreichend zueinander kompatibel. Für professionelle Archivierungszwecke wird allerdings meist das -R-Format bevorzugt, da nur dies einem offiziellen Standard des DVD-Forums entspricht und so Zukunftssicherheit gewährleistet.

Desweiteren zu beachten ist die richtige Schreibgeschwindigkeit. Rohling und Brenner müssen zueinander passen, wichtigstes Kriterium ist hierbei die Brenngeschwindigkeit. Im Zweifelsfall immer eine Stufe langsamer brennen, die Fehlerquote sinkt meistens erheblich und der Zeitverlust aufgrund der langsameren Brenngeschwindigkeit ist meist kaum spürbar. Wundern Sie sich nicht, wenn Sie kaum vernünftige Qualitäts-Rohlinge für hohe Brenngeschwindigkeiten bekommen. Profis setzen immer noch mehr auf 8x-DVDRs denn auf 16x.

Eine CD-R besitzt eine Kapazität von 650 Megabyte (MB) für 74 Minuten Musik oder 700 MB für 80 Minuten Musik. Maximal kann eine 52fache Brenngeschwindigkeit erreicht werden Dieses Medium ist geeignet zum Speichern von Computerdaten, Fotos, Musik und Videoclips und ist abspielbar im DVD-/CD-Player und im CD-ROM-Laufwerk.

Die CD-RW ist mehrmals beschreibbar. Sie besitzt eine bis zu 24-fache Brenngeschwindigkeit, ist geeignet zum Speichern von Computerdaten, Fotos, Musik und Videoclips und ist abspielbar im DVD-/CD-Player und im CD-ROM-Laufwerk.

DVD-R bzw. DVD+R nennt man die einmal beschreibbaren Digital Versatile Discs. Diese besitzen eine Kapazität von 4,7 Gigabyte (GB) für 120 Minuten Video. Mit bis zu 16-facher Brenngeschwindigkeit sind sie geeignet zum Speichern von Computerdaten, Fotos, Musik und Videofilmen und sind abspielbar im DVD-Player und im DVD-ROM-Laufwerk.

Die DVD-RW bzw. DVD+RW ist das wiederbeschreibbare Pendant zur DVD-R/ DVD+R. Hier kann allerdings nur mit bis zu maximal 8- bzw. 4-facher Geschwindigkeit beschrieben werden.

Das Formt DVD-RAM ist eine mehrmals beschreibbare DVD in einer abnehmbaren Schutzhülle (Cartridge). Manche sind doppelseitig beschreibbar und bieten entsprechend 9,4 GB oder bis zu 240 Minuten Videoaufzeichnung. Allerdings geben Profis diesem Format nicht viel Zukunftschancen, da es keinem Standard entspricht und mit der Cartridge auch Nachteile bei der Handhabung besitzt.

Inzwischen ist Etikettieren von CDs und DVDs vollkommen out – heutzutage wird direkt auf die CD/DVD gedruckt. Das erspart das diffizile Etikettieren, das häufig zu Unwuchten und damit zu hohen Laufwerksgeräuschen führte. Außerdem sieht ein Direktdruck wesentlich professioneller aus. Für einen Druck mit speziellen CD-Tintenstrahldruckern werden allerdings auch mit einer speziellen Oberfläche behandelte Medien benötigt. Diese sog. Printables sind in der Lage die Tinte aufzunehmen, bei normalen Rohlingen perlt diese einfach ab und würde zu einer großen Schweinerei führen.

Weitere Informationen:
Informationen zu Rohlingen, wie diese hergestellt werden und was in Bezug auf Kompatiblität zwischen Recorder, Medium und Player zu beachten ist, finden Sie bei www.mam-e.de Informationen zu professionellen CD- und DVD-Druckern finden Sie bei www.rimage.de

Werbe-Wegweiser für Freiberufler

Grundsätzlich gilt: Unabhängig vom Wettbewerbsrecht gelten für Freiberufler in der Werbung die berufsspezifischen Vorgaben. Wo es die nicht gibt, greifen allgemeine gesetzliche Bestimmungen, wie z.B. das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb. Für die meisten Freien Berufe hat aus Sicht des Gesetzgebers die Orientierung am Gemeinwohl Priorität. Daher ist Anwälten, Steuerberatern, Apothekern und anderen Freiberufler nicht jede Werbeform erlaubt. Sachbezogene Information jedoch darf beispielsweise im Internet vermittelt werden. Allerdings nur, wenn der potenzielle Kunde sich diese Information selbst sucht. Werbe-E-Mails, wie sie in vielen Branchen bereits zum Werbealltag gehören, sind den Freiberuflern untersagt.

Dies ist nur ein Beispiel aus der vom Bundesverband der Freien Berufe herausgegebenen Broschüre ‚Werbung in den Freien Berufen‘. Auf zehn Seiten sind die wichtigsten Regeln für die unterschiedlichen Berufsgruppen zusammengestellt. Der Leser erfährt, welche Informationen eine Internetseite enthalten muss, welche dagegen für Ärzte, Apotheker, Ingenieure oder Übersetzer untersagt sind. Informationen, die nicht nur für Existenzgründer, sondern auch für bereits etablierte Freiberufler wertvolle Hilfestellung geben können.