Familienbetriebe erhalten einen eigenen Index

Das ist Grund genug dafür, dass in Zukunft auf die Familienbetriebe besonders eingegangen wird. Ab dem 3. Januar kommenden Jahres geht die Deutsche Börse mit einem auf Familienunternehmen spezialisierten Aktienindex an den Start. In diesem Index werden mehr als 120 eigentümergeführte Unternehmen im neu geschaffenen Index Gex abgebildet.

Der Index für Familienbetriebe stützt sich, im Gegensatz zu den bereits bestehenden Indizes, bei der Auswahl der Unternehmen auf Kriterien, die sich nicht aus dem täglichen Handeln der Aktien ergeben. Ein starkes Kriterium für die Auswahl der Unternehmen ist die Eigentümerstruktur und der Dauer der Kapitalmarktzugehörigkeit. Die Unternehmen müssen von Eigentümern geführt sein, die mindestens ein Viertel der Anteile halten. Des Weiteren dürfen die Unternehmen nicht länger als zehn Jahre börsennotiert sein. Auch die Registrierung der Unternehmen im Prime Standard, welcher durch seine hohe Transparenzanforderung charakterisiert wird, ist eine Voraussetzung der Gex-Bewerber. Anders als in den klassischen Auswahlindizes wird es im Gex aber keine Begrenzung der hier notierten Unternehmen geben. Derzeit erfüllen ca. 130 Firmen die Kriterien für die Aufnahme in den Index, welche damit wiederum 2,5 Prozent der Marktkapitalisierung des Prime Standards repräsentieren. Eine Parallele zu den bisherigen Indizes ist die Grenze des Anteils für den Wert zur Gewichtung eines Unternehmens: er ist auf maximal 10 Prozent beschränkt. Ins Leben gerufen hat den neuen Index eine gemeinsame Studie der Deutschen Börse mit dem Center for Entrepreneurial and Financial Studies der Technischen Universität München. Diese zeigt, dass sich Familienunternehmen an der Börse deutlich besser schlagen als die Auswahlindizes. Der neue Index bringt eine große Chance für mittelständische Unternehmen, sich noch attraktiver für qualifizierte Kräfte zu präsentieren und den mit hektischen Umbauten belasteten Großkonzernen Paroli im Wirtschaftsleben zu bieten.

Weitere Informationen:
www.finanzen.net
F.A.Z., www.faz.net

Zahlt sich aus: Top-Internet-Auftritte für Handwerker

Die aktive Teilnahme an dem mit insgesamt 50.000 Euro dotierten Wettbewerb zeigt, dass auch am Handwerk der virtuelle Trend nicht vorbei geht. Statt dessen demonstrieren die Sieger eindrucksvoll, dass das Internet für sie ein wichtiges Instrument nicht nur zur effizienten Steuerung des Kundendienstes ist, sondern auch hilft, neue Kunden zu gewinnen, wenn die Kundenansprache stimmt. Dies zumindest wird dem Preisträger www.wegenerservice.de bescheinigt. Die Seite des Leipziger Unternehmens wird – dank einer konsequenten Umsetzung – sowohl von Kunden wie Monteuren intensiv genutzt.

Interaktivität bindet Kunden – sofern sie nicht nur als Spielerei betrieben wird, sondern als echte Hilfestellung aufzufassen ist. Dies ist dem zweitplatzierten ‚Web-Meister‘ mit www.krieger-schramm.de gelungen, ein Internetauftritt für private Bauherren, Architekten und öffentliche Auftraggeber. Kaum ein anderes Medium erlaubt so viel Internationalität in Kunden- und Lieferantenbeziehungen wie das Internet. Durch die professionelle Verknüpfung der Produkt- und Kundendatenbanken bietet die drittplatzierte Website des Wettbewerbs www.ortho-systems.de eine überzeugende Funktionalität und Prozesseffizienz. Die Verantwortlichen beweisen, dass mit einem kleinen Team und einer Top-Umsetzung im Internet, auch das Ausland mit spezialisiertem Angebot bedient werden kann.
Sonderpreise der Jury gingen in diesem Jahr an drei Unternehmen aus den Branchen Zahntechnik (www.zahntechnik-strassburger.de), Grabmale/Steinmetz (www.grabmal-portal.de) und Bäckereibetriebe (www.backstube.saarland.de).

Ein klares Indiz, dass das Internet nicht nur internationale Grenzen überwindet, sondern auch für alle Branchen ein wertvolles Instrument zur Kundengewinnung und Kundenbindung sein kann. Voraussetzung ist jedoch: ein klares stringentes service-orientiertes Konzept und eine einfache, unkomplizierte Userführung. Im Internet ist die Realisierung von Hightech&Hightouch möglich, der idealen Kombination von Super-Technologie mit dem ganz persönlichen Service Ihres Unternehmens.

Weitere Informationen unter www.bmwa.bund.de;
www.t-com.de/handwerk,
www.internetpreis.zdh.de und
www.impulse.de.

BMBF fördert Konzepte zur Nutzung innerstädtischer Brachflächen

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung beabsichtigt mit seinem Schwerpunkt ‚REFINA‘ die Entwicklung und Erprobung innovativer Konzepte für die Reduzierung der Flächeninanspruchnahme zu fördern. Bei diesem Förderschwerpunkt werden besonders die relevanten Interessengruppen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft von Anfang an mit einbezogen, so dass Fragestellungen in enger Zusammenarbeit mit der Praxis bearbeitet werden. Ziel der Fördermaßnahmen ist die Erarbeitung und Umsetzung von beispielhaften fachdisziplinenübergreifenden Planungs- bzw. Managementkonzepten sowie von innovativen Strategien für die Verminderung der Flächeninanspruchnahme und ein nachhaltiges Flächenmanagement.

Diese Förderung wird in drei Schwerpunktbereiche eingeteilt.

1. Beispielhafte Modellkonzepte eines innovativen Flächenmanagements für ausgewählte Regionen unter unterschiedlichen Entwicklungsbedingungen: Bei diesem Konzept sollen neue Lösungen für ein innovatives Flächenmanagement erarbeitet werden. Diese Modellkonzepte sind für einzelne Standorte, Kommunen oder Regionen zu entwickeln.

2. Analysen, Methoden, und Bewertungsansätze für ein nachhaltiges Flächenmanagement und Flächenrecycling:
Dieser Schwerpunktbereich beschäftigt sich mit der Weiterentwicklung des vorhandenen Instrumentariums für ein nachhaltiges Flächenmanagement. Eine methodische Weiterentwicklung muss dementsprechend immer im Zusammenhang mit einem praktischen Anwendungsfall zu realisieren sein.

3. Entwicklung neuer Informations- und Kommunikationsstrukturen: Diese Förderung zielt auf eine Verbesserung des Problembewusstseins und des Wissens in der Öffentlichkeit ab.

An diesem Konzept des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sieht man sehr gut, dass Nachhaltigkeit und die Planung neuer Immobilien sehr gut im Einklang durchzusetzen sind.

Weitere Informationen: www.bmbf.de