Voll im Trend: Permission Marketing

Statt den Kunden mit Werbebotschaften zu überfluten, schafft Permission Marketing ein konstruktives Klima in der Kundenbeziehung. Mit einfachen Regeln gelingt es, langfristige Bindungen aufzubauen und zu pflegen.

Senden Sie E-Mails, Newsletter und andere Informationen immer nur an Empfänger, die dies ausdrücklich wünschen (Permission = engl. für Erlaubnis). Es reicht, dass sie eine Karte ausfüllen oder im Internet anklicken, ‚Ja, ich möchte künftig regelmäßig informiert werden…‘. Bei elektronischer Zustimmung sollten Sie diese Zustimmung noch einmal mit der ersten Nachricht überprüfen und den Kunden erst dann in den Verteiler eintragen.

Sprechen Sie ihre Kunden immer mit Namen an. Nicht personalisierte Botschaften gehen unter.
Geben Sie ihren Kunden die Chance, seine Vorlieben zu definieren. Fragen sie nach: Welche Informationen will er erhalten? Will er regelmäßig informiert sein oder eher nur sporadisch ‚heiße Tipps‘. Je mehr Informationen Sie von ihm bekommen, um so besser können Sie auf ihn eingehen und um so individueller wirkt Ihre Botschaft. Vermeiden Sie eine breite Streuung ohne die Berücksichtigung der individuellen Vorlieben.

Belohnen Sie ihn für seine Offenheit mit einem kleinen Geschenk. Das kann vieles sein, etwas Nützliches, eine Teilnahme an einem Gewinnspiel oder Wettbewerb oder etwas anderes, das dem potenziellen Kunden einen Wert bietet. Im Idealfall steht dieses Geschenk immer im Zusammenhang mit Ihrem Unternehmen.

Respektieren Sie die Wüsche des Abonnenten, auch wenn er sich aus ihrem Verteiler austragen will. Reagieren Sie stets sofort – auch auf Anfragen und Reklamationen. Das stärkt das Vertrauen. Machen Sie die Datenschutzbestimmungen deutlich und halten Sie sich streng daran. Geben Sie Adressen nur weiter, wenn der Kunde ausdrücklich zugestimmt hat.

Letztlich aber gilt: Achten Sie darauf, wirkliche Inhalte zu vermitteln. Versenden Sie nicht nur reine Werbung, sondern Informationen, die für Ihren potenziellen Kunden wirklich von Nutzen sind. Achten Sie dabei auf einen Mix von Unternehmensnews oder -infos und kundenbezogenen Informationen und beurteilen Sie die Relevanz stets aus Kundensicht. Bitten Sie immer wieder mal um Anregungen, was Sie unter Umständen besser oder anders machen können. Fragen Sie Ihre Kunden nach besonderen Wünschen. Reagieren Sie umgehend auf Antworten, entweder indem Sie darauf eingehen oder sie gar belohnen.

Wenn Sie diese Regeln beherzigen, sei es bei den elektronischen Kundenbeziehungen oder auch auf dem traditionellen Sektor, kann sich die Permission-Marketing-Strategie für Sie zur Erfolgsstrategie entwickeln.

Profi-Wissen für Gewerbemieter

Der 52 Seiten starke Ratgeber wird von DeTeImmobilien, einem der größten deutschen Immobiliendienstleister, herausgegeben. Er versucht in fast allen Kapiteln, den Lesern Ratschläge zu geben, um im Gebiet der Gewerbeimmobilien kein unnötiges Geld auszugeben. Dies sieht man beispielsweise an den Hinweisen auf die notwendigen, aber auch unproduktiven ‚Verkehrsflächen‘, ‚Nebenflächen‘ und den ‚anteiligen Flächen‘, die es so klein wie möglich zu halten gilt.

Die Autoren informieren über viele Details, verlieren dabei aber nicht den Blick auf das Wesentliche. So geben sie Antworten auf Fragen, die sich viele Mieter bisher selbst noch nicht gestellt haben. Der Ratgeber erklärt auch die vielen Kürzel der Immobiliensprache wie ‚MF‘, ‚BGF‘ oder ‚NGF‘, wodurch er Immobilien-Laien den ersten Schrecken nimmt.

Auch geht der Ratgeber auf die erst kürzlich verabschiedeten Gesetzesänderungen der Arbeitsstättenverordnung für Unternehmer im produzierenden Segment ein. Diese beinhaltet für viele Unternehmer sogar Erleichterungen, welche das Buch in einer hilfreichen Gegenüberstellung der alten und neuen Regelungen aufweist.

Sehr lobenswert ist die Abschlussempfehlung zum eigenen Anbietervergleich des Ratgebers, der einen fairen Wettbewerb am Markt zulässt und sich nicht nur an einem Anbieter orientiert.
Der Ratgeber im handlichen Westentaschenformat geht sehr genau auf die Bedürfnisse von Entscheidern ein, die Immobilien als Büro, Handels-, Lager- oder Produktionsflächen nutzen. Er gibt viele Tipps, um bei Immobilien eine Menge Geld zu sparen. Und welcher Unternehmer kann es sich in wirtschaftlich sehr klammen Zeiten erlauben, nicht jedem ernstgemeinten Tipp nachzugehen, um finanziell Einsparungen zu erzielen. Das Buch ist unter 0800 / 7711 841 kostenfrei bestellbar.

Neue KfW-Förderprogramme

Die KfW bietet ab sofort neue Förderprogramme an, wobei das Wohneigentumsprogramm und das KfW-CO2-Gebäudesanierungsprogramm wie bisher unverändert bleibt. Förderanträge können ab sofort bei allen Banken und Sparkassen gestellt werden. In der Regel erfolgt die Zusage innerhalb weniger Tage. Lediglich bei den KfW-Energiesparhäusern 40 und Passivhäusern kann die KfW die Zusage erst erteilen, wenn der Bundeshaushalt 2005 in Kraft getreten ist.

Neu sind folgende Programme:
Wohnraum Modernisieren – hier vergibt die KfW Förderbank Darlehen zur Finanzierung von klimaschutzrelevanten Maßnahmen (ÖKO-PLUS) und allgemeinen Modernisierungsmaßnahmen (STANDARD) in allen bestehenden Wohngebäuden. Finanziert werden bis zu 100 % der förderfähigen Kosten. Für umfassende Klimaschutzmaßnahmen (‚Maßnahmenpakete‘) an Gebäuden, die vor 1979 errichtet wurden, steht das aus Bundesmitteln verbilligte KfW-CO2-Gebäudesanierungsprogramm auch weiterhin zur Verfügung.

Solarstrom Erzeugen – für die Finanzierung von kleineren Photovoltaik-Investitionen liegt der Kredithöchstbetrag bei 50.000 EUR. Das Programm steht mit Ausnahme von Kommunen allen Antragstellern offen. Wird bei gewerblich betriebenen Anlagen der Kreditbedarf von 50.000 EUR überschritten, wird über das ERP-Umwelt- und Energiesparprogramm und das KfW-Umwelt-Programm mitfinanziert.

Ökologisch Bauen – mit diesem Programm werden energetisch hochwertige Neubauten gefördert.

Weitere Informationen: www.kfw.de

Hightech mit Human Touch kombinieren

Hightech & Hightouch – wem es gelingt, beide Begriffe in seinem Unternehmen in die perfekte Balance zu bringen, wird nicht nur das eigene Unternehmensimage aufwerten, sondern auch echte Kundenbindung schaffen. Als Fluglinie genießt beispielsweise Singapore Airlines den Ruf, Hightech & Hightouch perfekt miteinander zu kombinieren – mit dem Ergebnis, dass die Fluglinie bei allen Bewertungen für ihren Service Bestnoten einheimst. Auch die amerikanische Luxus-Hotelkette Ritz-Carlton ist bekannt für ihren hohen Standard, sowohl auf dem Sektor des technischen als auch auf dem des persönlichen Service. Die Begeisterung für eine Serviceleistung wird meist erst durch eine persönliche Note ausgelöst. Und ohne die zwischenmenschlichen Schwingungen bleibt jede Technologie einfach nur eine Form der Automatisation.

Es gilt daher, im Unternehmen nicht nur aufzurüsten, Call-Center zu automatisieren und z.B. mit dem höchsten Standard an Spracherkennungssystemen auszustatten. Statt dessen lohnt es sich zu prüfen, wo ein persönlicher Kontakt gefragt ist, wo man den Kunden mit kleinen persönlichen Serviceleistungen überraschen kann. Denn eines wird in Zukunft immer wichtiger: Der Kunde will sich auch beim Einkauf von Dienstleistungen, Geräten und auch High-Tech zu Hause fühlen. Dieser emotionale Mehrwert wird letztlich nicht nur helfen, neue Kunden zu generieren, sondern sie auch langfristig an Ihr Unternehmen binden.

Weitere Informationen:
Marketing Trends

Patentführerschein

Eine Erfindung bedeutet oft eine beträchtliche Investition von Zeit und Geld in eine Arbeit. Die eingesetzten Mittel daraus zu erwirtschaften, funktioniert oft nur, wenn das Ergebnis patentrechtlich geschützt ist. Mit einem kostenlosen Lehrgang zum Patentrecht soll ein Bewusstsein dafür geschaffen werden, welche Voraussetzungen für eine Patentanmeldung vorliegen müssen, wie eine solche Anmeldung praktisch vollzogen wird und welche Vorteile dem Erfinder aus ihr erwachsen. Denn gerade die Vorteile des Patents werden von vielen – nicht nur wissenschaftlichen – Mitarbeitern noch unterschätzt. Oft sind sie über die Verwertungsformen eines Patents nicht informiert und das Erfolgspotenzial ihrer Arbeit wird daher nicht vollständig genutzt.

Die vom Ministerium für Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen geförderte Weiterbildungsmaßnahme zielt darauf ab, Basiswissen rund um das Patent und Patentrecht zu vermitteln und Fragen aus der Praxis zu beantworten. Die Teilnehmer lernen, wie sich ihre Arbeits- und Forschungsergebnisse schützen lassen, aber auch, wie sie ‚Fallstricke‘ bei der Patentanmeldung erkennen und vermeiden können. Erfreulich ist außerdem: Das Weiterbildungsangebot richtet sich in erster Linie an Nicht-Juristen und verzichtet daher auf den juristischen Fachjargon.

Der Kurs umfasst ca. 30 bis 40 Stunden und vermittelt umfassende Informationen. In vielen Fällen dürfte er auch einige Hemmschwellen abbauen und die Erfinder ermutigen, die Ergebnisse ihrer Arbeit einzureichen. Doch bei aller Information – der Kurs ersetzt nicht die juristische Beratung und den unter Umständen erforderlichen Beistand eines Patentanwalts, sondern stellt umfassende und vielleicht auch vorbereitende Informationen bereit, die die Zusammenarbeit mit einem Experten erleichtern.

Weitere Informationen:
www.patentfuehrerschein.de

Kölner Hotspots nun online

Hotspot-Nutzer können nun nach Standort, Postleitzahl oder auch Hotelnamen suchen. Eine erweiterte Suchfunktion ermöglicht den Zugriff auf Informationen über Betreiber, Kosten Anschlusstyp, Übertragungsgeschwindigkeit und Öffnungszeiten der Hotspotlocation. Für Hotspot-Betreiber ist der Eintrag kostenfrei. Sie können ihre Daten jederzeit online ändern, ergänzen oder löschen. Für Hotspot-Nutzer wurde in Zusammenarbeit mit der Berliner Euro-Cities AG ein zusätzlicher Service ermöglicht: Der jeweilige Standort wird auf einem virtuellen Stadtplan angezeigt. Der Berliner Informationsdienst stellt die Hotspotinformationen von KICX auch auf seinem Portal www.stadtplandienst.de bereit. Ein Eintrag im Hotspotverzeichnis ist für Betreiber auf jeden Fall sinnvoll, da die Mobilität der User künftig immer mehr gefragt sein wird. Top ausgestattete Hotspots, mit modernster Technologie sind dabei stets ein Profilierungsmerkmal, das sich in der Szene schnell bekannt macht.

annonce24.de – Der neue Kleinanzeigenmarkt

Der große Vorteil von annonce24.de ist, dass es seine Grundfunktionen, die aus dem Inserieren und Suchen von Anzeigen bestehen, kostenfrei anbietet. Zu den Kontaktdaten und der Beschreibung des jeweiligen Artikels, können mehrere Bilder beigefügt werden. Jede neue Anzeige wird dann einer von über 500 Rubriken zugeteilt, um die große Menge an Kleinanzeigen in einem übersichtlichen System abzulegen.
Zu den bisher aufgeführten, kostenfreien Grundfunktionen gehören des Weiteren auch ein elektronischer Merkzettel, in dem sämtliche Anzeigen notieren werden können und die man zu einem späteren Zeitpunkt nochmals aufrufen kann. Ein weiteres Spezial der Grundfunktionen ist der Such-Agent, der die Möglichkeit bietet, Anzeigen vor allen anderen Besuchern von annonce24.de zu lesen. Sobald eine Annonce in der von dem Kunden gewünschten Rubrik im Internet veröffentlicht wird, erhält dieser umgehend eine E-Mail mit dem Anzeigentext und den Kontaktinformationen des Inserenten. Neben den Grundfunktionen stellt die neue Internetpräsenz auch kostenpflichtige Sonderanzeigenformate bereit, die das Angebot des Kunden von denen der restlichen Angebote anderer hervorhebt. Der Vorteil dieser Sonderanzeigenformate liegt darin, die Angebotsbezeichnung in der Trefferliste fett oder farbig hervorzuheben oder das Angebot unter den Top-Anzeigen auf der Startseite zu präsentieren.
annonce24.de soll nicht nur Privatpersonen als Marktplatz dienen, sondern kann auch von gewerblichen Teilnehmern erfolgreich genutzt werden. Jetzt gerade in der Weihnachtszeit ist diese neue Internetseite natürlich für alle ‚Nochsuchenden‘ Gold wert, denn hier findet wirklich jeder etwas, von Büchern über Musik, Kosmetik oder Computerzubehör. Denn trotz Einbußen beim Weihnachtsgeld wird doch weiterhin sehr gerne geschenkt, wobei sich bis zu 67 Prozent aller Haushalte auf Internetseiten wie annonce24.de über die Geschenke informieren und kaufen.

Hier gehts zum Marktplatz annonce24.de

Online-Recherche für öffentliche Ausschreibungen

Die Suche nach aktuellen Bau-, Dienstleistungs- und Lieferaufträgen ist zeitintensiv und bindet oft erhebliche Ressourcen. Ab sofort gibt es die Möglichkeit, bundesweite, öffentliche Ausschreibungen zeitsparend im Internet zu recherchieren – unter www.firmenhandbuch.de. Nach wenigen Mausklicks bietet die Ausschreibungsdatenbank umfassende Informationen aus dem gesamten Bundesgebiet. Mit diesem Service des Firmen-Handbuchs können sich die Unternehmen in kürzester Zeit einen Überblick über die öffentlichen Ausschreibungen verschaffen, ohne dass sie über verschiedene Quellen mühsam ermittelt werden müssen.

Die Suche lässt sich individuell gestalten – nach aktuellen bundesweiten Ausschreibungen, nach interessanten Branchen, Bundesländern oder Postleitzahlen. Eine Trefferliste zeigt alle Ergebnisse einer Suche an. Mit einem Klick gelangt man zur kompletten Darstellung der Ausschreibung, die alle nötigen Informationen zur Angebotsabgabe enthält. Die Details stehen auch zum Download im PDF-Format bereit.

Die Datenbank wird kontinuierlich aktualisiert, fast täglich kommen Hunderte neuer Ausschreibungen der öffentlichen Hand hinzu. Für Unternehmen, die öffentliche Auftraggeber für sich gewinnen wollen, bietet diese Datenbank einen vielversprechenden Fundus.

Der Service kann genutzt werden, sobald sich der Anwender registriert und angemeldet hat. Wer sich schon jetzt registriert, hat bis 31.12.2004 kostenlosen Zugriff auf diese Datenbank. Eine Gebühr wird erst ab 01.01.2005 fällig. Für die Nutzung der Ausschreibungsdatenbank wird eine jährliche Gebühr von 199,00 Euro erhoben – ein vergleichsweise geringer Betrag, wenn man bedenkt, wie viel kostbare Zeit ein Mitarbeiter bisher für seine Recherchen aufbringen musste.

Mehr Informationen unter www.firmenhandbuch.de

Auch Steuerberater dürfen werben

Eine Werbung von Steuerberatergesellschaften bedeutet noch lange keinen Verstoß gegen das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb. Es gilt zwar das Gebot der Sachlichkeit. Doch das verlangt nicht, dass sich der werbetreibende Steuerberater auf die Mitteilung nüchterner Fakten zu beschränken hat. Informationen über die Art der beabsichtigten Zusammenarbeit oder über die Atmosphäre, die bei der Erbringung der Dienstleistungen angestrebt wird, befriedigen ein legitimes Informationsbedürfnis der Nachfrager, so das Bundesverfassungsgericht. Allein aus dem Umstand, dass eine Berufsgruppe ihre Werbung anders als bisher üblich gestaltet, kann nicht gefolgert werden, dass dies berufswidrig wäre.

Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts bezieht sich auf einen konkreten Fall, in dem die zuständige Steuerberaterkammer mit ihrer zivilgerichtlichen Unterlassungsklage nach dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG), das damals noch in der Fassung des Gesetzes von 1998 galt und inzwischen durch das Gesetz von 2004 abgelöst worden ist, vor dem OLG Erfolg hatte. Sie klagte auf Unterlassung gegen eine Steuerberatungsgesellschaft, die auf einem Straßenbahnwagen über dessen Länge neben ihrem Firmenlogo und ihrer Adresse die Aufschrift anbringen ließ ‚Ihr Partner in Sachen Steuer- und Wirtschaftsberatung‘ und ‚Ihr Dienstleistungszentrum im Herzen von …‘.

Generell gilt also: Werbung als Teil beruflicher Betätigung ist auch dem Steuerberater grundsätzlich erlaubt. Als berufswidrig kann Werbung von der Kammer dann unterbunden werden, wenn das Verhalten den Rückschluss nahe legt, der mit diesen Mitteln Werbende werde nicht Gewähr dafür bieten, aus Rücksicht auf die Steuerrechtspflege und die Interessen seiner Mandanten das persönliche Gewinnstreben zurückzustellen.

Weitere Informationen: Bundesverfassungsgericht, Beschluss vom 26. Oktober 2004 – 1 BvR 981/00

www.bundesverfassungsgericht.de

Autokauf – die Werbung machts

Die Wechselbereitschaft der Deutschen beim Autokauf wurde lange Zeit offenbar deutlich unterschätzt. Rund ein Drittel der Autokäufer, so ergab eine Studie im Auftrag der Gruner + Jahr Mediaforschung und der IP Deutschland, haben sich vor ihrem endgültigen Kauf noch einmal umentschieden. Nur 14 Prozent der Kaufplaner standen unerschütterlich zu Typ und Marke des geplanten Fahrzeugs, so die repräsentative Panelstudie in der jeweils über 1.600 PKW-Kaufplaner zwischen 18 und 69 Jahren befragt wurden. Beachtenswert ist außerdem: je jünger der Käufer, um so höher die Wechselbereitschaft. Bei den unter 35-Jährigen lag die Bereitschaft umzusteigen sogar bei 67 Prozent.

Die Botschaft ist klar: Die Kaufentscheidung ist bis kurz vor dem Kauf noch durch Werbung beeinflussbar. Dabei zeigt sich, dass eine auf ein spezifisches Modell bezogene Werbung weitaus wirksamer ist, als eine Dachkampagne des Herstellers. Diese Erkenntnisse verdeutlichen auch die großen Chancen der Autohändler vor Ort. Wenn es ihnen gelingt, ihre Kunden innerhalb der letzten drei Monaten vor dem Kauf eines neuen Fahrzeugs mit einer geeigneten Modellwerbung zu erreichen und ihr Vertrauen in dieses Modell zu festigen, kann sich die Werbung direkt auf ihren Umsatz auswirken.

Unterstützt werden sollte die absatzfördernde Werbung durch kontinuierliche Information, die beispielsweise über das Internet bereit gestellt wird. Laut Studie besuchen rund 52 Prozent der Befragten die Internetseite des Herstellers. Mit zusätzlichen Mitteln, z.B. attraktiven Gewinnspielen, kann auch ein lokaler Händler die potenziellen Kunden auf seine Internetseite locken. Je interaktiver die Seite gestaltet ist, und je interessanter die Informationen zur Marke und zum Modell, um so größer die Chance, dass eine entsprechende Kaufentscheidung fällt. Werbung und Information sind gerade in den letzten Wochen vor der endgültigen Entscheidung das Zünglein an der Waage.

Mehr Informationen:
www.guj.de
www.ip-deutschland.de