Diese E-Commerce-Trends sorgen 2017 für Aufsehen

E-Commerce-Trends 2017 für Aufsehen sorgen man and woman working in the office. collaborative teamwork.

Monobrands, digitale Ökosysteme, Chatbots oder Personalisierung: An welchen E-Commerce-Trends kommt man 2017 nicht vorbei? Bei vielen aktuellen Trends ist sich die deutsche Internet-Gemeinde in dieser Frage weitgehend einig. Gleichzeitig rücken langfristige Entwicklungen im E-Commerce-Geschäft ebenso immer stärker in den Fokus. Branchen-Trendscout stellt hier einige aufsehenerregende E-Commerce-Trends vor, die KMU nicht nur aktuell, sondern auch langfristig im Auge behalten sollten.

 

Drei E-Commerce-Trends für die Zukunft

 

1. Monobrands

Dieses Erfolgsrezept, das vom klassischen Einzelhandel in den Online-Handel gelangt ist, verfolgt die Strategie, sich auf den Vertrieb einer einzelnen Marke zu konzentrieren und durch überzeugende Alleinstellungsmerkmale Produkte mit besonderer Ausstrahlung zu kreieren. Gelungen ist dies zum Beispiel großen Marken wie Apple, Anker oder Kärcher, die für besondere Qualität stehen und auch das Geschäft auf Marktplätzen wie Amazon dominieren. Die Konzentration auf eine einzelne Marke oder ein einzigartiges Produkt ist jedoch nicht zwingend für jeden Händler sinnvoll.

 

2. Digitale Ökosysteme

Marktplätze wie Amazon, eBay und Alibaba beherrschen den Markt und binden eine Vielzahl von Prime-Kunden an sich, die dem freien Handel komplett verloren gehen. Sie werden in Fachkreisen als digitale Ökosysteme bezeichnet und sind in Zukunft im Vertriebsmix nahezu unverzichtbar. Insofern macht es vor allem für kleine Händler Sinn, nicht nur auf den eigenen Online-Shop oder die Exklusivität der eigenen Marke zu setzen, sondern selbst ein Teil dieser Ökosysteme zu werden.

 

3. Tod des klassischen Händlers

Während die einen den Tod des klassischen Einzelhändlers prognostizieren, sagen die anderen, dass der Kunde von morgen auch weiterhin persönlich ins Geschäft kommen wird. Richtig ist wohl, dass kaum ein Händler auf Dauer ohne digitale Vertriebskanäle überleben wird. In diesem Zusammenhang gehen Experten davon aus, dass es immer schwieriger wird, als reiner Wiederverkäufer Produkte aus dem Großhandel oder den Fabriken der Markenhersteller auf digitalen Marktplätzen zu verkaufen, indem man vom eigentlichen Hersteller sein eigenes Label anbringen lässt. „Das führt momentan dazu, dass immer wieder ein und dasselbe Produkt mit zehn Bezeichnungen und Logos aufzufinden ist – Marktplätze werden hier zukünftig rigoros aufräumen, um dem Wildwuchs von Produkt-Detailseiten entgegenzuwirken.“, ist t3n-Ressortleiter Jochen Gefuchs überzeugt und er fügt hinzu: „Die Zukunft liegt deshalb in den Händen der „echten“ Handelsmarken. Händler, die Produkte verbessern, modifizieren, neu entwickeln oder gleich neu erfinden – und vertreiben. Händler, die diese Entwicklung ohne triftigen Grund ignorieren, gefährden zukünftig ihre Existenz.“ (Quelle: t3n.de)

 

 

Vier E-Commerce-Trends, die aktuell wichtig sind

 

1. Personalisierung

Viele User sind genervt, wenn sie nach bestimmten Produkten oder Dienstleistungen suchen und dann ein Überangebot an Inhalten in Form einer „One-size-fits-all-Website“ als Suchergebnis erhalten. Deshalb sollten Online-Shops, Websites und Newsletter die jeweiligen Zielgruppen für ihre unterschiedlichen Produktbereiche noch gezielter und persönlicher ansprechen. Eine Herausforderung bleibt 2017 der Datenschutz, wenn es gilt, mit Hilfe der verfügbaren Userdaten die Inhalte, Ads und Angebote im Web und in den sozialen Netzwerken immer genauer und zur richtigen Zeit an die richtigen Personen zu richten.

 

2. Chatbots und künstliche Intelligenz

Immer mehr Unternehmen verwenden beispielsweise im Bereich der Personalisierung algorithmische Produkte und Artificial-Intelligence-Systeme arbeiten immer besser. Facebook, Twitter, WhatsApp und Google Allo haben bereits integrierte Bots vorgestellt, um das Einkaufen, Buchen und den Kundenservice zu vereinfachen und Siri von Apple gehört längst für Viele zum Alltag. Vor allem bei jüngeren Konsumenten sinkt die Hemmschwelle, mit künstlicher Intelligenz und elektronischen Assistenten zu kommunizieren. Experten sind sich sicher, dass Chatbots in Zukunft helfen werden, das digitale Einkaufserlebnis angenehmer zu gestalten.

 

3. Optimierung für Mobilgeräte

Der mobile Traffic hat 2016 den Desktop-Traffic erstmals überholt. Deshalb ist es aktuell für den E-Commerce noch wichtiger, den Usern ein angenehmes und einfaches Kauferlebnis auf den verschiedenen mobilen Endgeräten zu bieten und die Websites für Smartphones und Tablets zu optimieren.

 

4. Content-Marketing

Ein wichtiger Faktor für erfolgreichen E-Commerce bleibt weiterhin die Produktion und Platzierung eigener Inhalte (Content). Das geht über klassische Themen wie Produktbeschreibungen und Produktnamen hinaus und umfasst auch die Bereitstellung relevanter und hochwertiger Inhalte für Website-Besucher. Dabei greifen Content-Marketing und Suchmaschinenoptimierung ineinander.

Für Newsletter zu lokalem Marketing anmelden!

Bleiben Sie immer informiert zu lokalem Marketing, Suchmaschinenoptimierung, Suchmaschinenmarketing, Social Media, Content Marketing, unseren reichweitenstarken Produkten und vielem mehr.

Veröffentlicht von

Branchen-Trendscout Team
Branchen-Trendscout Team

Das Branchen-Trendscout Team berichtet über brandaktuelle Themen zur digitalen wie auch analogen Welt des Marketings.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.